Der Challenge Roth Triathlon gehört weltweit zu den wichtigsten und populärsten Wettkämpfen dieser Disziplin. Barowski AG setzte unter anderem Dynacord Cobra-Systeme ein.
Ein Triathlon verlangt den Athleten alles ab: 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radrennen und ein 42,2 Kilometer langer Marathon. Immer mehr ambitionierte Sportler möchten diesen Kraftakt meistern, immer mehr Zuschauer wollen dabei sein. Vor allem beim Challenge Triathlon im fränkischen Roth: Der von Radiosender Bayern 3 präsentierte Wettbewerb genießt einen Kultstatus, den wohl nur noch der hawaiianische „Iron Man“ toppen kann.
In diesem Jahr gingen in Roth 2 500 Einzelstarter sowie 500 Staffeln aus über 50 Nationen an den Start. Mehr als 120 000 Zuschauer verfolgten den rund achtstündigen Wettkampf und ließen sich von DJs, Livemusik, der legendären „Finishline“-Party und einem finalen Feuerwerk in Stimmung bringen.
Permanent aktuelle Zwischenstände an der Strecke, dazu Musik und Party: Die adäquate Beschallung war von großer Bedeutung für das Gelingen des Events. Zum zweiten Mal sorgte in Roth dafür die in Nürnberg ansässige Barowski AG. Das gewaltige Areal gleichmäßig zu beschallen verlangte einen enormen Aufwand. Insgesamt kamen rund 100 Dynacord- und Electro-Voice Lautsprechereinheiten zum Einsatz. Eine Schlüsselrolle im Beschallungskonzept nahm dabei das Line-Array-System „Cobra 4“ von Dynacord ein. Neben Schwimmstart (6 x Cobra Top, 4 x Cobra Far, 2 x Cobra PWH Sub) und Zielbereich (4 x Cobra Top, 2 x Cobra Far, 6 x Cobra PWH Sub) sorgte das überaus kompakte System auch bei der Beschallung der Bayern 3-Party für präzisen Druck. Michael Barowski, Vorstand der Barowski AG: „Das Cobra-4-Lautsprechersystem hat einen beeindruckenden Klang. Der Sound ist druckvoll im Bassbereich und bissig in den Höhen, insgesamt klingt das System sehr hochauflösend. Überdies hat die Cobra-4 hohe Leistungsreserven. Selbst mir als Tontechniker fällt es da schwer, sachlich zu bleiben und nicht ins Schwärmen zu verfallen.“ Barowski nennt aber auch noch absolut rationale Vorteile des Systems: „Durch den modularen Aufbau lässt sich das System variabel konfigurieren. Man kann sehr flexibel auf fast alle räumlichen beziehungsweise baulichen Gegebenheiten reagieren und so einen perfekten Klang an den meisten Locations garantieren.“
Davon konnten sich die Zuschauer bereits beim Schwimmstart überzeugen, denn gleich zum Auftakt musste das siebenköpfige Beschallungs-Team einschließlich seiner Helfer eine extrem hohe Hürde nehmen: „Zwei Anforderungen waren besonders wichtig: Einerseits die flächendeckende Beschallung, andererseits eine hohe Sprachverständlichkeit. Beim Schwimmstart musste deshalb das Haupt-Lautsprechersystem in vier Richtungen und bis zu 150 Meter abstrahlen“, sagte Borowski. Bäume und ein großes Zelt im Areal machten die Aufgabe nicht leichter. Ein Array aus drei Cobra4-Far-Topteilen und einem Topteil brachte indes die Lösung.
Beim Radrennen am „Solarer Berg“ waren Reichweite und Sprachverständlichkeit erneut gefordert – ein Electro-Voice-XLD-System erwies sich als ideale Wahl. „Elf Stück beschallten bergaufwärts, drei Systeme kamen für den Nahbereich stadteinwärts zum Einsatz“, so Barowski. Um den Sound in den tieferen Frequenzen noch weiter abzurunden waren vier XS-212 Subwoofer integriert. Das Array musste, um einen gleichmäßigen Pegel zu bekommen, allerdings in luftigen Höhen schweben: „Unsere Simulationen ergaben, dass wir das Array 22 Meter hoch hängen mussten. Das haben wir gemacht und der Sound war tatsächlich sehr ausgewogen.“
Die Bemühungen waren nicht umsonst: „Sowohl die Musiker der Bayern 3 Band, als auch der Chef des Organisationsteams haben sich bei uns für die gute Arbeit bedankt“, sagte Barowski. Der Auftrag für die Challenge Roth-Produktion in 2011 sei deshalb auch schon unter Dach und Fach.
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