Live-Beschallung
Meldung vom 05.12.2011

FaitalPRO: Alternativen in Ferrit

FaitalPRO, die ProAudio-Marke des traditionellen italienischen Lautsprecherherstellers Faital, stellt 28 neue Lautsprecher vor: Alle mit Ferrit-Magneten und keineswegs einfach nur Imitate ihrer „Neodym-Brüder“, so der Hersteller.


Ein Beispiel in Ferrit: der 18HP1030

FaitalPRO gibt die Einführung mehrerer Produktfamilien von Ferrit-Lautsprechern bekannt. Overseas Sales Manager Flavio Naggi unterstreicht hierbei: „Obwohl sich unsere Marke FaitalPRO erst seit 5 Jahren am Markt befindet, werden unsere Produkte bereits als Referenz für erstklassige Neodymlautsprecher hochgeschätzt. Mit unseren neuen Ferritlautsprechern qualifizieren wir uns nun auch für den Einsatz in vielen neuen PA-Projekten, die weiterhin auf Ferrit setzen möchten.

In der Tat entsprechen wir damit zum einen der derzeitigen Situation am Markt und der vermehrten Nachfrage an Ferritlautsprechern, zum anderen stellen die neuen Produkte eine logische Ergänzung unseres Produktangebotes dar. Zusammen mit unseren Neodymlautsprechern, die ausnahmslos im Programm verbleiben, qualifizieren wir uns somit für weitere Einsatzbereiche.

Für unsere Entwickler stellte dies eine besondere Herausforderung dar, da es nicht die Intention war, Kopien der existenten Neodym-Modelle zu schaffen, sondern neue Lautsprecher unter Berücksichtigung unterschiedlicher Eigenschafften beim verwendeten Rohstoff. Es entstand eine Reihe eigenständiger Produkte, die in Bezug auf Klang und Resonanz einen eigenen Charakter entwickeln.“

Es sei, so Flavio Naggi weiter, „in Fachkreisen längst bekannt, dass sich die Beschaffungskosten für Neodym seit geraumer Zeit auf einem historischen Hoch befinden, wodurch der Markt die neuen, günstigeren Ferrit-Lautsprecher sicherlich begrüßen wird. Aber der Kostenfaktor ist nicht das einzige Argument: die Unterschiede zwischen Ferrit und Neodym liegen bei den Kosten, der Größe und dem Gewicht. Manche Anwender setzen auch aus bestimmten Gründen bewusst auf Ferrit. So kann beispielsweise in einem fest installierten Boxensystem ein Subwoofer in Ferrit besser für eine Frequenzübertragung von 40-50 Hz geeignet sein als die Neodym-Variante. Hierbei spielen sicherlich die Größe und das höhere Gewicht eines Ferrit-Magneten die entscheidende Rolle, sodass er sich u. U. in bestimmten Gehäusekonstruktionen besser bewähren kann.“

Flavio Naggi betont: „Es handelt sich bei unseren neuen Ferrit-Modellen also nicht lediglich um kostengünstige Varianten zum Neodym, sondern um wirkliche Alternativen, abhängig von der Anwendung. Sie werden von uns nicht nur mit der gleichen Sorgfalt und Leidenschaft hergestellt, sondern sie finden auch ihren gleichberechtigten Einsatz in den Boxensystemen unserer Anwender. Wenn man ansonsten baugleiche und mit identischen Komponenten ausgestattete Boxen im Vergleich gegenüberstellt, die eine mit einem Ferrit-, die andere mit einem Neodym-Lautsprecher bestückt, so wird es immer Unterschiede in Klang geben – nicht besser oder schlechter, aber anders.“

Die neuen FaitalPRO Lautsprecher mit Ferritmagnet, auf die in weiteren Pressemitteilung näher eingegangen wird, soll es für alle Übertragungsbereiche geben, d. h. also als Tief-, Mittel- und Hochtöner.

www.faitalpro.com

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