Live-Beschallung
Meldung vom 15.07.2010

Sennheiser komplettiert System

Handsender SKM 5200-II mit bis zu 184 MHz Schaltbandbreite

Seine charakteristische Antenne ist von der Bühne und aus dem TV-Studio bekannt: Das SKM 5200 ist das Spitzenmikrofon im Drahtlosangebot des Audiospezialisten Sennheiser. Das Funkmikrofon ist jetzt in einer neuen II-Version erhältlich, die dem Toningenieur bei der bekannten Übertragungssicherheit bis zu 184 MHz Schaltbandbreite bietet, um Frequenzen flexibel wählen und Störquellen ausweichen zu können. Außerdem gibt es einen "Low Intermodulation"-Modus, der in einem gegebenen Frequenzfenster mehr Kanäle möglich mache. Mit dem SKM 5200-II komplettiert Sennheiser seine II-Modelle: Zu Beginn des Jahres wurden der Taschensender SK 5212-II und die Empfängerfamilie EM 3732-II der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit ihrer großen Schaltbandbreite empfehlen sich die Geräte laut Sennheiser insbesondere für internationale Produktionen und für Multikanal-Anwendungen.

"Das SKM 5200-II ist gegenwärtig das Drahtlosmikrofon mit der größten Schaltbandbreite am Markt", sagt Astrid Vettin, Manager Portfolio-Entwicklung bei Sennheiser. "Das Mikrofon bietet jeder Produktion – vom Konzert bis zur TV-Reportage – optimalen Klang und höchste Flexibilität. HF-seitig glänzt der Handsender durch seine überragende Übertragungssicherheit, die neue Schaltbandbreite – sie wurde von 36 MHz auf bis über 180 MHz erweitert –, durch eine schaltbare Sendeleistung und den Low-Intermodulation-Modus. Auf der Audioseite haben wir die Premium-Kapseln von Sennheiser und Neumann, eine von -40 bis 0 dB einstellbare Empfindlichkeit und das schaltbare Tiefenfilter."

"Low Intermodulation"-Modus

Das SKM 5200-II ist wie der Taschensender SK 5212-II mit "Low Intermodulation"-Modus ausgerüstet, durch den bei Multikanal-Anwendungen noch sicherer gesendet werde. Der Modus reduziere die sogenannte Senderintermodulation, die die Anzahl der nutzbaren Kanäle begrenzt und die überall dort auftritt, wo mehrere Sender in unmittelbarer Nähe verwendet werden.

Mit dem "Low Intermodulation"-Modus soll der Toningenieur bei einer Sendeleistung von 10 mW rund 30 Prozent mehr Kanäle als bisher in einem gegebenen Frequenzfenster unterbringen können. Das vorhandene Spektrum werde effizienter ausgeschöpft – oder der Toningenieur nutzt einfach die erhöhte Sicherheit, die dieser Modus bringt. Das Funkmikrofon könne außerdem wie gewohnt im Standardmodus auf 10 mW betrieben werden – was die Betriebszeit verlängere – oder zur Erhöhung der Reichweite mit 50 mW senden.

Der Handsender SKM 5200-II soll ab August in schwarz, nickel und stahlblau mit den bekannten Sennheiser- und Neumann-Kapseln erhältlich sein. Die Frequenzbereiche des Drahtlosmikrofons liegen zwischen 470 und 638 MHz (L-Bereich), 614 und 798 MHz (N-Bereich) sowie 776 und 866 MHz (P-Bereich). Eine spezielle US-Frequenzvariante (N-US) deckt den Bereich von 614 bis 697,9 MHz ab.

www.sennheiser.com.

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