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Fortbildung
Meldung vom 03.02.2009

European Film Market lädt zu Industry Debates

Mit den EFM Industry Debates veranstaltet der European Film Market im Rahmen der Berlinale gemeinsam mit der Commerzbank AG vom 6. bis zum 8. Februar 2009 eine Diskussionsreihe, bei der aktuelle Themen wie die Entwicklung globaler Strategien, Finanzierungsmöglichkeiten trotz Finanzkrise sowie neue Vertriebskonzepte auf der Agenda stehen.

Den Auftakt bildet das Panel „Thinking Global, Acting Local“, das am Freitag, den 6. Februar um 17 Uhr im Spiegelzelt gegenüber dem Martin-Gropius-Bau stattfindet. Im Zentrum steht dabei die Politik der Hollywoodstudios, die sich zunehmend an nationalen Filmproduktionen beteiligen und entsprechende Vereinbarungen mit Firmen in Europa, Asien, Lateinamerika und dem Mittleren Osten besiegeln. In diesem Zusammenhang sollen die Vor- und Nachteile dieser Strategie beleuchtet werden, von der sich ausländische Firmen den Sprung auf den US-Markt erhoffen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Frage, inwiefern sich die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise auf die globale Ausdehnung des Filmgeschäftes auswirkt.

Die Folgen der Finanzkrise sind auch Thema des zweiten Panels „Aftermath: How to finance films in the credit crunch“, bei dem am Samstag, den 7. Februar um 17 Uhr Finanziers und Produzenten miteinander diskutieren. Da die Zeit der billigen Kredite und locker sitzenden Investoren-Gelder vorbei ist, wird es angesichts der Angst vor einer weltweiten Rezession für die Produzenten immer schwieriger, ihre Filme zu finanzieren. Zu diesem Podium eingeladen sind Simon Fawcett, CEO bei Aramid Capital Partners, Jens Meurer, Geschäftsführer von Egoli Tossell Film, Patrick Russo von The Salter Group, Helge Sasse, CEO bei Senator Entertainment und Achim Thielmann, Manager Corporate Clients im Media-Team bei der Commerzbank Berlin.

Den Abschluss bildet am Sonntag, den 8. Februar um 17 Uhr die Veranstaltung „Distribution revolution: new business models in a global crisis“. Im Fokus dieser Debatte steht die Schwierigkeit, im Zuge der zunehmend diversifizierten internationalen Märkte nicht nur die Finanzierung, sondern auch das Publikum für einen Film zu finden. Angesichts der angeschlagenen Finanzmärkte suchen die risikoscheuen Investoren nach Businessmodellen, die eine höhere Transparenz bei der Filmauswertung ermöglichen. Die Diskussionsteilnehmer werden sich daher über neue Vertriebsmodelle austauschen und erörtern, inwiefern sich die Vertriebswege revolutionieren lassen. Daran teil nehmen Peter Buckinhgham, Kino- und Verleihchef vom UK Film Council, Vincent Grimond von Wild Bunch, der britische Branchen-Analyst David Hancock, Bengt Toll vom Swedish Film Institute sowie Christine Wehrmann vom Media-Team der Commerzbank Berlin.

Im Anschluss an die Diskussionsveranstaltungen findet für die Branchenvertreter ein Cocktail-Empfang im Spiegelzelt statt.

Anmeldungen unter: www.efm-berlinale.de

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