Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika tritt der Südwestrundfunk (SWR) gegenüber dem Hostbroadcaster, der Schweizer Firma Host Broadcast Services (HBS), organisatorisch, technisch und logistisch federführend für die ARD auf.
HBS wiederum ist verantwortlich für die gesamte technische Infrastruktur zur Produktion der internationalen Bild- und Ton-Feeds. Sowohl für die Produktion des TV-Tons als auch des Radiotons der ARD sind Mischpulte und Router von Lawo im Einsatz.
Der SWR hat zur Ausstattung der ARD-Radio-Studios und des Schaltraumes insgesamt sieben crystal-Mischpulte und eine mc²56-Konsole bei Audio Broadcast Services (ABS) angemietet. Ein Großteil dieses Equipments kam bereits bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver zum Einsatz. "Die Zusammenarbeit mit den Kollegen von ABS geht weit über das reine Verleihgeschäft hinaus. Zur Systemintegration war eine sehr enge Kooperation notwendig", so Gerhard Rieber, technischer Leiter für ARD-Radio in Südafrika. Die technischen Vorbereitungen waren verzahnt mit den Planungen und der Durchführung der Übertragungen von den Winterspielen in Vancouver.
Neben den vom SWR produzierten Signalen, also Mikrofonaufnahmen und selbst aufgenommenen O-Tönen, die im mobilen Produktionsnetzwerk bearbeitet, gespeichert und per Audiofiletransfer nach Deutschland geschickt werden, bekommt der SWR von HBS über den Master Control Room (MCR) von ARD und ZDF alle relevanten Signale von den Stadien via MADI auf den HD-Core angeliefert und verteilt diese ebenfalls via MADI in die diversen Studios.
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