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Technik
Meldung vom 30.03.2011

Light Iron setzt auf vernetzten Workflow mit Genetic Engineering

Führendes Postproduktionsstudio in Hollywood optimiert mit Quantels Infrastrukturlösung seine Effizienz und Flexibilität.


Ian Vertovec, den Chef-Coloristen von Light Iron, bei der Bearbeitung von „The Social Network“

 

Die in Hollywood ansässige Postproduktionsfirma Light Iron hat von Quantel ein Genetic Engineering-System erworben, um seinen filebasierten Workflow zu optimieren. Die beiden Pablo 4K-Farbkorrektursysteme des Studios können durch die Vernetzung mit Genetic Engineering jetzt auf ein- und dasselbe Material zugreifen. Dadurch entfällt sowohl das zeitraubende und unproduktive Hin- und Herspielen der Sequenzen von einer Suite zur anderen als auch das Management der verschiedenen Arbeitskopien.

 

„Genetic Engineering ist der Schlüssel für unseren gemeinsamen Workflow“, sagt Michael Cioni, Geschäftsführer von Light Iron. „Dank dieser Systemerweiterung können wir zusätzliche Kapazitäten aus dem Pablo abrufen, um verschiedene Aufgaben zu bewältigen, ohne dabei bestimmte Arbeitsschritte wiederholen oder das Material überspielen zu müssen. Da die unproduktiven Wartezeiten entfallen, können unsere Coloristen und das DI-Team im Laufe des Arbeitstages jetzt parallel an verschiedenen Projekten arbeiten. Dank Genetic verfügen wir über eine wesentlich höhere Speicherkapazität. Durch den Einsatz von Pablo PA, Quantels neuer Software für das Conforming und zur Steigerung des Workflows, versprechen wir uns eine noch höhere Flexibilität.“

 

Das Beste an Genetic Engineering sei, dass sich die Arbeit der Kreativen durch dieses System nicht verändere. „Genetic Engineering ist für den Operator komplett transparent und verleiht ihm eine größere Flexibilität, ohne dabei Kompromisse in Kauf nehmen zu müssen. Das Conforming und Grading geht schneller, weil der Operator nicht an einen bestimmten Standort gebunden ist. Das ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. „

 

Der Light Iron-Chef zieht ein äußerst positives Fazit: „Wir haben uns für die Pablo-Farbkorrektursysteme entschieden, weil sie unsere Anforderungen an die aufwändige Bearbeitung von 2D- und 3D-Kinoproduktionen am besten erfüllen. Ein wichtiges Kriterium in unserem Geschäft ist, dass unser kreatives Team und die Technik gleichermaßen wachsen. Mit den beiden Pablos von Quantel können unsere Operator alle Aufgabenstellungen, die unsere Kunden wünschen, in einem einzigen System leisten.“

 

Mit der wachsenden Entwicklung des digitalen Intermediate steigen auch die Erwartungen der Kreativen. „ Es erfüllt längst nicht mehr die Ansprüche der Filmemacher, einfach nur Farbkorrekturen bei der digitalen Nachbearbeitung vorzunehmen, “, weiß Cioni. „Deshalb ist der Pablo so wertvoll für uns. Unsere Kreativen kennen sich mit dem Compositing-, Painting- und Schnittwerkzeugen genauso gut aus wie mit den Grading-Tools. Dadurch müssen weniger Einstellungen zur Bearbeitung außerhalb des Pablosystems exportiert und der kreative Arbeitsfluss weniger unterbrochen werden. Da weniger zusätzliche Spezialisten benötigt werden und das Rendern und der Export reibungsloser erfolgen, wird der gesamte Arbeitsprozess beschleunigt.“

 

Bei Light Iron befinden sich derzeit verschiedene Hollywoodfilm in Bearbeitung wie „The Muppets“ (Disney, RED MX), „Scorpion King 3“ (Universal, RED MX), „Fred 3“ (Lionsgate, RED MX) „Goats“ (Red Crown, Arri Alexa) sowie diverse digital bearbeitete Werbespots für Lemonade Mouth (Disney), BMW, Chrysler, Hyundai, Dasani, Lucozade und Hanes. Light Iron zeichnet außerdem für den komplett digitalen Workflow des mehrfachen Oscar-Gewinnerfilms „The Social Network“ verantwortlich.

 

 

http://germany.quantel.co.uk/

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