In der Nebenhornbahn wurde eine mit Lichtwellentechnik vernetzte Lösung von Siemens eingesetzt
Die Siemens-Division Building Technologies hat die vier Stationen der Nebelhornbahn – die höchstgelegene Kabinenseilbahn in den Allgäuer Bergen – mit Brandmeldetechnik ausgestattet. Pünktlich zum Beginn der Skisaison wurde diese nun in Betrieb genommen. Durch die zusätzliche Aufschaltung auf die Integrierte Leitstelle (ILS) Allgäu kann bei einem möglichen Brand Feuerwehr und Rettungsdienst schnell und zielgerichtet koordiniert werden. Die Nebelhornbahn erstreckt sich über eine Distanz von 5,5 Kilometern und verfügt über eine Tal-, Mittel-, Berg- und Gipfelstation. Um eine flächendeckende Überwachung sämtlicher Betriebsräume der Bergbahn an allen Stationen sowie den angegliederten Restaurants auf der Mittel- und Gipfelstation sicherzustellen und gleichzeitig eine einfache Bedienung und Überwachung der Brandmeldetechnik an einem zentralen Punkt zu gewährleisten, hat Siemens eine mit Lichtwellentechnik vernetzte Lösung eingesetzt. Um im Brandfall Rettungsmaßnahmen schnell und effektiv zu koordinieren, wurden die Siemens-Brandmeldezentralen der Nebelhornbahn auf die ILS Allgäu aufgeschaltet. Insgesamt wurden vier Sinteso-Brandmeldezentralen der Typen FC 2020 und FC 2040 eingesetzt und über das Lichtwellenleiter-Netz des Betreibers Nebelhorn AG miteinander vernetzt. Durch die Vernetzung kann die Brandmeldetechnik von einem zentralen Punkt, wie der Talstation, überwacht und gesteuert werden. Mit der zusätzlichen Verwendung der Siemens-Software Sinteso View kann der Betreiber außerdem jederzeit über einen beliebigen PC auf die Anzeige und Steuerung der Brandmeldetechnik zugreifen.
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