Dienstleistungen für Sicherheitsanlagen

EN 16763: TÜV Rheinland geht mit Zertifizierungsverfahren an den Start

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Mit dem Erscheinen der europäischen Dienstleistungsnorm für Sicherheitsanlagen Anfang 2017 bietet TÜV Rheinland ein entsprechendes Zertifizierungsverfahren für Errichter von Sicherheitsanlagen an. Aufgrund der aktuellen Bedeutung des Themas Einbruchschutz startet der TÜV zunächst Mitte Februar 2017 mit der Einbruchmeldetechnik, die Zertifizierung von Fachfirmen für Videoüberwachung bzw. Zutrittssteuerung und RWA-Anlagen soll kurzfristig folgen.

Bereits seit vielen Jahren bietet TÜV Rheinland die Fachfirmen-Zertifizierung für Brandmeldeanlagen gemäß DIN 14675 an. „Die EN-Zertifizierung für andere Sicherheitsdienstleistungen, z.B. für EMA bzw. Video, ist die logische Konsequenz in unserem zukunftsorientierten Portfolio“, so Bodo Henk, Geschäftsfeldleiter Deutschland Elektro- und Gebäudetechnik bei TÜV Rheinland im Bereich Industrie Service.

Fachliche Unterstützung sichert sich TÜV Rheinland über den BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V., der aufgrund seiner hohen Kompetenz im Schulungsbereich die qualitativen Voraussetzungen für eine Zertifizierung von Fachfirmen sicherstellen kann.

„Die entsprechende Kooperations-Anfrage des TÜV Rheinland haben wir im BHE-Vorstand positiv entschieden“, sagt Norbert Schaaf, BHE-Vorstandsvorsitzender. „Mit dem Eintritt eines weiteren namhaften Zertifizierungsanbieters für die EN-Zertifizierung kommt es zu einem Wettbewerb im Markt, den wir im Interesse unserer Errichter und Fachplaner ausdrücklich begrüßen.“

Die Fachfirmen von Dienstleistungen für Sicherheitsanlagen, die eine entsprechende EN-Zertifizierung anstreben, müssen sich darauf verlassen können, dass die Zertifzierer für das EN-Qualitätssiegel ein definiertes Qualitätsniveau auf der Basis der relevanten Normen zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten.

 

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