BDI-Präsident Ulrich Grillo betont Wirtschaftskraft der Sicherheitsbranche

Security: Deutsche Sicherheitswirtschaft fordert bürgerfreundliche Förderprogramme

Teilnehmer des Gesprächs

Die deutsche Sicherheitswirtschaft macht sich für eine bessere Zusammenarbeit mit der Politik stark. Nur so könne sichergestellt werden, dass es praxisorientierte, bürgerfreundliche Gesetze und Förderprogramme gibt, waren sich die Experten aus Industrie und Verbänden einig, die sich anlässlich der Weltmesse für zivile Sicherheit Security Essen zum Spitzengespräch trafen. Unter Leitung des Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie Ulrich Grillo rückten sie aktuelle Themen der Sicherheitsbranche in den Fokus.

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„Die Sicherheitsbranche stellt mit 14,5 Milliarden Euro Umsatz im Jahr einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Ihre Produkte und Dienstleistungen sind stark gefragt und unverzichtbar für die Sicherheit in Deutschland“, so Grillo.

Wie stark diese Nachfrage ist, hob Norbert Schaaf, Vorstandsvorsitzender des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e. V. und Vorsitzender des Security Essen Messebeirates hervor: „Das gut gemeinte KfW-Förderprogramm zum Einbruchsschutz ist so gefragt, dass die staatlichen Fördermittel schon im Sommer knapp wurden. Allerdings gab es bei den Anträgen und den Voraussetzungen viele Unklarheiten. Hier wünschen wir uns für die Zukunft einen intensiveren Dialog mit der Politik, damit solche Maßnahmen für die Bürger bedarfsgerecht und praxisorientiert aufgesetzt werden.“

Die Sicherheitsexperten berieten in ihrem Spitzengespräch in Essen auch über eine Verankerung von Einbruchschutzmaßnahmen in die Baugesetzgebung. Derzeit gebe es in Deutschland ein zu niedriges Schutzniveau, hier könnten gesetzliche Maßnahmen ähnlich wie beim Brandschutz zu einer deutlichen Senkung der Fallzahlen führen.

Das Spitzengespräch fand anlässlich der Security Essen statt. Die Fachmesse gibt als Weltmesse der zivilen Sicherheit Antworten auf aktuelle Herausforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft. Vom 27. bis zum 30. September 2016 definieren in der Messe Essen rund 1.000 Unternehmen aus 45 Nationen den Standard der zivilen Sicherheit neu. 

Folgende Experten der Sicherheitswirtschaft und der Industrie nahmen an dem Spitzentreffen teil:

Dr. Volker Bechtloff, Vorsitzender der Geschäftsführung Minimax GmbH & Co. KG; Dr. Urban Brauer, Geschäftsführer BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e. V.; Horst Geiser, Geschäftsführer Securiton GmbH; Katharina Geutebrück, Geschäftsführerin Geutebrück GmbH; Ulrich Grillo, Präsident Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI); Dr.-Ing. Markus Heering, Geschäftsführer European Security Systems Association (ESSA) e.V, Geschäftsführer Druck- und Papiertechnik, Verband Dt. Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA); Michael Hensel, Geschäftsführer DORMA Deutschland GmbH; Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat KÖTTER Geld- & Wertdienste SE & Co. KG und Stellv. Vorsitzender der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste e.V. (BDGW); Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer Messe Essen GmbH; Gregor Lehnert, Präsident Bundesverband der Sicherheitswirtschaft e. V. (BDSW), Geschäftsführer UGL GmbH & Co. KG; Peter Ohmberger, Geschäftsführer Hekatron Vertriebs GmbH; Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer Bundesverband der Sicherheitswirtschaft e. V. (BDSW) und Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste e. V. (BDGW); Norbert Schaaf, Vorstandsvorsitzender BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e. V. und Geschäftsführer ATRAL-SECAL GmbH; Jan Wolter, Geschäftsführer Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. (ASW Bundesverband).

 

 

 

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