Acht VL6000 im Einsatz

Vari-Lite VL6000 Beam setzt Marteria bei Circus Halligalli in Szene

Am 30.5.2017 trat der erfolgreiche deutsche Rapper Marteria alias Marten Laciny in der Pro7-Show Circus Halligalli auf. Die Marteria-Produktion engagierte Lichtdesigner Nik Evers von hell.studio, um den Auftritt des Künstlers lichttechnisch zu konzipieren. Zu diesem Zweck besuchte Evers das Berliner Union-Film-Studio, lotete Möglichkeiten aus und entwickelte Ideen, mit denen sich der Marteria-Auftritt deutlich abheben würde.

Vari-Lite VL6000
Philipp Gladsome
Mit dem Vari-Lite VL6000 wurde der Auftritt von Marteria bei Halligalli in Szene gesetzt.

„Circus Halligalli ist die einzige Show im deutschen Fernsehen, die wirklich gute Live-Performances realisiert“, sagt Nik Evers. „Wir wollten das unterstützen und auch Marteria eine durchdachte, besondere Performance ermöglichen.“

Voluminöse Beams aus acht VL6000

Das Konzept der Performance sah vor, dass der Künstler an verschiedenen Positionen gleichzeitig auftreten sollte – eine kameratechnische Illusion. Eine der Positionen befand sich jedoch direkt vor einer Rückwand, die kein klassisches Showlicht im Hintergrund erlaubte. An dieser Position schuf der Lichtdesigner eine starke Nebelwand hinter dem Künstler, die mit diffusem Licht vom Boden aus beleuchtet wurde. So entstanden als Basis zunächst ganz unspezifische Lichtstimmungen auf den betreffenden Positionen. Die acht Vari-Lite VL6000 – von der Freiburger Malecon Ldt. zugemietet und auf dem Boden um den Rapper herum positioniert – setzten hierzu den eindrucksvollen Kontrapunkt. Während Marteria seinen Song „Scotty, beam mich hoch“ performte, zitierten die mächtigen Beams der VL6000 das aus Star Trek allseits bekannte Beam-Motiv.

Hierfür sei der VL6000 Beam genau die richtige Lampe gewesen: „Die meisten Beam-Lampen am Markt verfügen über einen eher schmalen Beam. In diesem Fall haben wir bewusst die VL6000 spezifiziert, weil hier allein der sehr breite Lichtaustritt einen Beam mit viel Volumen erzeugt. Das war das Hauptkriterium für die Entscheidung“, berichtet Evers. „Außerdem führt das besondere optische System mit dem Spiegel zu einem in der Kamera nicht so stark überstrahlenden Lichtaustritt, wie man ihn von herkömmlichen Beam-Lampen kennt.“

hell.studio – in diesem Fall vertreten durch Nik Evers – leistete die konzeptionelle Beratung und Planung des Auftritts, die im Anschluss durch Icke Berger und Markus Axmann umgesetzt wurde. Das Gesamtlichtdesign der Show kommt von Jerry Appelt.

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