Nachhaltigkeit

Seminaris Hotels bringt Zero Waste in die Tagungsgastronomie

Seminaris macht Zero Waste im gastronomischen Bankettangebot als festen Bestandteil aller Meeting- und Veranstaltungsformate zur neuen Maxime. Bereits heute werden rund 50 Prozent des Speiseangebots der Kaffeepausen bei Seminaris nach Zero-Waste-Prinzipien umgesetzt. Bis Ende 2026 soll dieser Anteil in alle acht Häuser ausgeweitet werden.

(Bild: Seminaris)

In den vergangenen Jahren hat Seminaris das eigene Unternehmen grundlegend hinterfragt und neu ausgerichtet. Ziel war es, ganzheitlich nachhaltig zu wirtschaften, sinnzentriert zu arbeiten und Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden, Gästen und Eigentümern gleichermaßen zu übernehmen. Entstanden sei dadurch eine moderne, hierarchiearme Matrixstruktur mit schnellen Entscheidungswegen und hoher Eigenverantwortung.

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Flankiert wird diese Organisationsform durch ein Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001:2015 sowie ein aktuell in der Zertifizierung befindliches Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001. Übersetzt bedeute dies einen kontinuierlich reduzierten ökologischen Fußabdruck und ein bewusster, fortlaufend optimierter Umgang mit Ressourcen – auch im Veranstaltungsbereich.

„Wir verstehen Nachhaltigkeit nicht als Sonderleistung, sondern als bewusste Haltung im Alltag“, sagt Jochen Swoboda, CEO Seminaris Hotels. „Unser Ziel ist es, Räume zu schaffen, in denen Menschen zusammenkommen, sich weiterentwickeln und dabei verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen.“

Zero Waste als Bestandteil des kulinarischen Veranstaltungserlebnisses

Aus dieser Haltung heraus hat Seminaris das Speisen- und Getränkeangebot im Bankettbereich neu gedacht. Zero Waste ist dabei  ein ganzheitliches Prinzip, das alle Stufen der Tagungsgastronomie von der Planung über den Einkauf und die Produktion bis hin zur Buffetorganisation und dem Abfallmanagement umfasst.

Essenziell sei dabei, dass Seminaris bereits bei der Planung und beim Einkauf ansetzt, indem Produkte gezielt ausgewählt und nach Zero-Waste-Prinzipien verarbeitet werden. Schlagworte wie regional, biooder fair trade werden produktspezifisch eingeordnet und auf ihren tatsächlichen ökologischen Nutzen geprüft. Entscheidend ist nicht das Label, sondern der verantwortungsvolle Umgang mit Lebensmitteln und Verbrauchsmaterialien.

Bis Ende 2026 soll dieser Zero Waste Ansatz im Bankett-F&B weit über die heutigen 50 Prozent hinaus ausgebaut und als selbstverständlicher Bestandteil aller Veranstaltungen fest verankert werden.

Ein zentrales Element der Umsetzung dieses Konzepts ist beispielsweise die Zusammenarbeit mit unserem Partner Kitro. Mithilfe ihrer AI-gestützten Lösung – einer intelligenten Waage inklusive Kamera und integrierter künstlicher Intelligenz – werden Lebensmittelabfälle systematisch erfasst, analysiert und können so kontinuierlich reduziert werden.

Ergänzt wird dieser datenbasierte Ansatz durch Maßnahmen wie ressourcenschonendere Tellergrößen, eine optimierte Buffetorganisation sowie den offenen Dialog mit Gästen, um Zero-Waste-Initiativen transparent und nachvollziehbar zu machen. So wird die Verschwendung von Lebensmitteln konsequent reduziert, ohne Abstriche bei Qualität oder Transparenz machen zu müssen.

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