Der kreditkartengroße KI-Notizassistent Plaud Note Pro ist mit dem iF DESIGN AWARD 2026 in der Kategorie Product Design ausgezeichnet worden. Das Gerät des US-Unternehmens Plaud nimmt Gespräche automatisch auf, transkribiert und analysiert sie. Das rund 30 Gramm leichte Gerät ist nur etwa drei Millimeter dick, besitzt ein kleines AMOLED-Statusdisplay und eine Aluminiumhülle.
(Bild: Plaud)
Plaud Note Pro nutzt für die Audioaufnahme mehrere integrierte Mikrofone – darunter vier MEMS-Mikrofone –, die Stimmen aus mehreren Metern Entfernung erfassen können. KI-gestützte Beamforming- und Rauschunterdrückungstechnologien sollen auch in Meetings mit mehreren Teilnehmern oder in lauter Umgebung klare Aufnahmen ermöglichen.
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Das Gerät kann Gespräche vor Ort ebenso wie Telefonate aufzeichnen und soll automatisch erkennen, um welche Art von Gespräch es sich handelt. Die Aufnahmen werden anschließend in der Plaud-App verarbeitet: KI-Modelle transkribieren das Gesagte, erkennen Sprecher und erstellen strukturierte Zusammenfassungen, To-do-Listen oder Meetingprotokolle.
Zur Ausstattung gehören unter anderem 64 GB interner Speicher, eine Akkukapazität von 500 mAh sowie eine Laufzeit von bis zu 50 Stunden kontinuierlicher Aufnahme. Der interne Speicher reicht für mehrere hundert Stunden Audioaufzeichnungen.
Mit der Auszeichnung würdigt die Jury aus 129 unabhängigen Designexperten laut Plaud nicht nur das Industriedesign des Geräts, sondern auch das Zusammenspiel aus Hardware, KI-Software und einem integrierten Produktivitäts-Ökosystem für Meetings und Wissensarbeit.
Dank des diskreten KI-Notizassistenten sollen sich Nutzer vollständig auf das Gespräch konzentrieren können, während Plaud die Dokumentation übernimmt. (Bild: Plaud)