bvik ruft zur Teilnahme an Marketing-Budget-Studie auf
von Redaktion,
In einer Zeit, die von wirtschaftlicher Volatilität, steigenden Kosten, Planungsunsicherheit und der rasanten digitalen Transformation durch KI geprägt ist, benötigen Marketing-Verantwortliche in der Industrie mehr denn je verlässliche Orientierungspunkte und Benchmarks. Der Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik) führt daher seine seit 2011 etablierte Studie „B2B-Marketing-Budgets“ fort und ruft alle Marketing-Entscheider der deutschen Industrie bis Ende Mai dazu auf, durch ihre Teilnahme ein wertvolles Benchmark-Tool für die gesamte Branche zu schaffen.
Die Studie läuft. Ergebnisse sollen im Herbst 2026 erscheinen. (Bild: bvik)
Seit über 15 Jahren untersucht der bvik als unabhängiger Fachverband, wie viel Budget Marketing-Verantwortlichen in Industrieunternehmen gemessen am Umsatz zur Verfügung steht und für welche Maßnahmen diese Mittel eingesetzt werden.
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„Professionelles Marketing leistet einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung, der durch Kürzungen gefährdet ist“, mahnt Ramona Kaden, Geschäftsführerin des bvik. Die Studie bietet Marketing-Profis eine fundierte Argumentationshilfe gegenüber der Geschäftsführung, um Budgets konsequent entlang der eigenen Wachstumslogik zu priorisieren. Wissenschaftlich begleitet wird die Erhebung durch den Partner der Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS), um die Validität der Daten sicherzustellen.
Ein Rückblick: Volatilität als Konstante
Die Historie der Studie verdeutlicht die dynamische Entwicklung der Branche und zeigt, wie sensibel Marketing-Etats auf globale Krisen reagieren:
Der drastische Einschnitt 2018: Nach Jahren des stetigen Wachstums verzeichnete die Studie 2018 einen massiven Rückgang der Budgets um durchschnittlich 37 %. Dieser Einbruch war primär auf globale Unsicherheiten wie Handelsbarrieren und den Brexit zurückzuführen.
Die Post-Corona-Erholung 2021: Im Jahr 2021 kehrte der Optimismus kurzzeitig zurück; die Budgets stiegen im Vergleich zum Krisenvitaljahr 2020 wieder um 16 % an, erreichten jedoch vielerorts noch nicht das Vorkrisenniveau.
Aktuelle Herausforderungen 2025: Die Lage verschärft sich weiter, denn real verlieren die Etats erneut 3,1 % an Substanz. Was auf dem Papier stabil wirkt, bedeutet in der Praxis deutliche Einschränkungen, weil Dienstleistungspreise im Schnitt um 17 % gestiegen sind. Zusätzliche geopolitische Spannungen bremsen die Budgetentwicklung weiter aus.
Aufruf zur Teilnahme: Erhebung der Benchmarks von morgen
Angesichts dieser komplexen Rahmenbedingungen ist ein aktuelles Stimmungsbild der Industrie unerlässlich und auch für dienstleistende Unternehmen ein wichtiger Gradmesser eigener Angebotsstrategien. Der bvik setzt sich dafür ein, die Relevanz von Marketingbudgets für Industrieunternehmen klar zu untermauern und als echten Wettbewerbsvorteil sichtbar zu machen.
Deshalb lädt der Verband alle Marketing-Verantwortlichen in Unternehmen ab 50 Mitarbeitenden ein, an der neuen Erhebung teilzunehmen. Teilnehmende erhalten die detaillierten Studienergebnisse und den ausführlichen Report kostenfrei.