Case Study

EAW sorgt im Warschauer Musical-Theater für gleichmäßigen Klang

Das Jan Kiepura Masovian Musical Theater hat seine Beschallung mit einem neuen ADAPTive-Soundsystem von Eastern Acoustic Works modernisiert. Zum Einsatz kommt das AC6-Column-System, das laut Theaterleitung eine deutlich gleichmäßigere Schallverteilung im Zuschauerraum ermöglicht und zugleich die Feedback-Sicherheit verbessert. Zuvor arbeitete das Theater mit einem gemieteten System, das aufgrund seiner Baugröße hoch geflogen werden musste. Dadurch sei die Abdeckung im Saal uneinheitlich gewesen. 

Stuhlreihen abwärts Richtung Bühne(Bild: Eastern Acoustic Works)

„Entweder hatten wir oben eine hervorragende Abdeckung und unten nur eine durchschnittliche – oder umgekehrt“, erklärt Maciej Marcinuik, Deputy Director for Administration and Investment des Theaters. Besonders problematisch sei gewesen, dass wegen des Orchesters vor der Bühne keine klassischen Front-Fills eingesetzt werden konnten.

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Die Lösung fand das Haus im kompakten AC6-System mit sechs 6-Zoll-Tieftönern und 30 Hochtontreibern pro Säule. Dank integrierter DSP-Kanäle und softwaregesteuerter Beam-Steering-Technologie lasse sich die Abdeckung flexibel an unterschiedliche Szenarien anpassen. „Mit buchstäblich zwei Klicks können wir entscheiden, ob wir den Orchestergraben mitbeschallen oder nicht“, so Marcinuik. Mechanische Anpassungen seien dafür nicht erforderlich.

Besonders hebt das Theater die hohe Rückkopplungsfestigkeit hervor. „Die Schauspieler bewegen sich teilweise bis auf ein oder zwei Meter an das Hauptsystem heran – mit Kondensatormikrofonen – und haben trotzdem völlige Bewegungsfreiheit“, berichtet Marcinuik.

Auch optisch sollte sich das System unauffällig integrieren. Laut Theater wurden die Lautsprecher hinter Bühnenelementen verborgen und lediglich mit akustisch transparenten Öffnungen versehen. „Ich weiß, wo das System ist, aber das Publikum hat keine Ahnung“, sagt Marcinuik. „Es ist komplett unsichtbar.“

Die Installation umfasst zudem ein redundantes Dante-Netzwerk mit Selbstüberwachungsfunktionen. Im Fehlerfall könne das System den Beam automatisch neu berechnen, um die Abdeckung aufrechtzuerhalten.

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