Case Study

Kramer AVoIP-Lösung vernetzt Fundación Universitaria del Área Andina

Die kolumbianische Fundación Universitaria del Área Andina hat mit der Initiative RAUDA eine zentrale, cloudbasierte AV-Steuerung über ihre Standorte in Bogotá, Pereira und Valledupar hinweg eingeführt. Umgesetzt wurde das Projekt gemeinsam mit dem Systemintegrator Merge auf Basis von Lösungen des Herstellers Kramer.

Campus Valledupar
Der Campus Valledupar der Fundación Universitaria del Área Andina, einer von drei Standorten, die im Rahmen der RAUDA-Initiative zentral vernetzt wurden. (Bild: Kramer)

Die 1893 gegründete Hochschule stand vor der Herausforderung, ihre über die Jahre gewachsene, heterogene AV-Landschaft aus Klassenzimmer-Touchscreens und kommerziellen Displays in Hallen und Empfangsbereichen zu vereinheitlichen. Die bislang unabhängig verwalteten Systeme erschwerten laut Hochschule eine konsistente Nutzererfahrung in den Lernumgebungen und sorgten für eingeschränkte Transparenz bei der Systemleistung sowie längere Reaktionszeiten im Störungsfall.

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Wie relevant dieses Thema im Hochschulsektor generell ist, zeigt eine im März 2026 veröffentlichte Studie von Commercial Integrator: Demnach hat rund ein Viertel der befragten Lehrkräfte schon einmal einen Wechsel ihrer Bildungseinrichtung wegen unzureichender Technologie erwogen, bei den Studierenden zieht sogar etwa ein Drittel einen Wechsel in Betracht.

Vor diesem Hintergrund startete die Universität RAUDA mit dem Ziel, die AV-Infrastruktur campusübergreifend zu zentralisieren und zu standardisieren – als Grundlage für künftiges Wachstum und konsistentere Erfahrungen für Lehrende wie Studierende.

Zentrale Steuerung

In der ersten Projektphase implementierte Merge eine zentralisierte AV-over-IP-Architektur, die Klassenräume, Hörsäle, Besprechungsräume und Digital-Signage-Endpunkte in einem einheitlichen Netzwerk zusammenführt und eine flexiblere Verteilung und Verwaltung von Inhalten über alle Standorte hinweg ermöglicht.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts war zudem die Möglichkeit, Systeme in Echtzeit über eine einzige Plattform zu überwachen und zu steuern. Durch die zentralen Management-Tools habe die Hochschule eine verbesserte Sichtbarkeit über ihre gesamte AV-Landschaft gewonnen, was schnellere Diagnosen ermögliche und den Bedarf an Vor-Ort-Einsätzen reduziere.

Vernetzte Displays und Kramer-VIA-GO-3-Hardware im Rahmen der RAUDA-Initiative an der Fundación Universitaria del Área Andina (Bild: Kramer)

Laut Universität hat sich die zentrale Steuerung sowohl operativ als auch aus Nutzersicht positiv bemerkbar gemacht: Support-Workflows seien effizienter geworden, Reaktionszeiten bei Störungen kürzer, die AV-Performance über alle Campusstandorte hinweg konsistenter. Dies habe sich in einer verbesserten Verfügbarkeit von Lernräumen sowie einer insgesamt reibungsloseren Erfahrung für Personal und Studierende niedergeschlagen.

Zusätzlich habe die neue Infrastruktur den Bereich Digital Signage gestärkt: Inhalte in stark frequentierten Bereichen lassen sich nun in Echtzeit verwalten und aktualisieren, was eine agilere und gezieltere Kommunikation mit Studierenden und Besuchern ermögliche.

„Kramer hat es uns ermöglicht, das AV-Management campusübergreifend zu zentralisieren und zu vereinfachen und gleichzeitig eine zuverlässigere und konsistentere Erfahrung für die Nutzer zu schaffen“, resümiert César Andrés Rodríguez Ángel, National Director of Technological Innovation an der Fundación Universitaria del Área Andina.

Technik von Kramer

Für die Content-Verteilung kamen Kramer-Encoder vom Typ KDS-EN7 sowie KDS-DEC7-Decoder zum Einsatz, für drahtlose Präsentation und Kollaboration VIA-GO-3-Geräte. Systemmanagement, Monitoring und Steuerung übernehmen KC Virtual Brain 5 und Panta Rhei, während VSM on Cloud für die zentrale, cloudbasierte Verwaltung sorgt.

Die dedizierte Netzwerkinfrastruktur basiert auf Netgear-M4250-Switches, ergänzt um TP-583TXR-Einheiten für die Signalübertragung.

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