Digital Signage

E-Ink-Türschilder ohne Kabel und ohne Knopfzelle

Der Münchner Value Added Distributor Concept International bietet ab sofort die digitalen Türschilder FutureSIGN Meet an. Die E-Ink-Displays binden sich über vorhandene WLAN-Netze ein und benötigen weder eine Verkabelung noch einen zusätzlichen Access Point. Die Zuordnung zum Raum übernimmt dabei nicht das Display selbst, sondern die magnetische Wandhalterung.

Zwei digitale Türschilder mit E-Ink-Anzeige, links in Schwarz-Weiß mit Raumnummer und Belegungsplan, rechts in Vierfarbdarstellung mit gelb hervorgehobenen Terminzeiten(Bild: Concept International)

Als Einsatzbereiche nennt der Anbieter Bürogebäude, öffentliche Einrichtungen, Krankenhäuser, Konferenz- und Schulungszentren sowie Hotels. Bei der Anbindung digitaler Türschilder gelten Verkabelung, Access-Point-Infrastruktur sowie Wartung und Administration üblicherweise als Schwachpunkte. FutureSIGN Meet setzt an diesen Punkten an und arbeitet vollständig kabellos über WLAN im 2,4-GHz-Band nach Wi-Fi 6 (802.11ax).

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Halterung statt Display trägt die Raum-ID

Das Schild lässt sich komplett aus der magnetischen Halterung nehmen und per USB-C oder über eine Ladeschale laden. Eine verborgene Diebstahlsicherung schützt das Gerät. Die eigentliche Besonderheit liegt in der Zuordnungslogik: Die Position wird über eine elektronische ID in der Halterung definiert, nicht im Display. Meldet ein Gerät der Zentrale einen niedrigen Ladestand, kann es gegen ein geladenes getauscht werden und arbeitet sofort weiter. Eine Konfiguration oder manuelle Zuordnung entfällt.

Über ein zentrales Dashboard lassen sich Ladezustand samt Warnmeldung, WLAN-Verbindung und weitere Telemetriedaten von Schildern und Halterungen überwachen. Wartungseinsätze wie das Nachladen sollen sich dadurch planen lassen.

Schwarze magnetische Wandhalterung in X-Form mit vier Magnetpunkten und fünfpoligen Kontakten in der Mitte, freigestellt vor weißem Hintergrund
Die magnetische Wandhalterung trägt die elektronische ID des Raumes. Ein Displaytausch, etwa zum Nachladen, erfordert deshalb keine Neukonfiguration (Bild: Concept International)

Offene Schnittstellen zu Kalendersystemen

Meet unterstützt die Anbindung an Microsoft Office 365, Exchange, Microsoft Graph, Google Workspace, Apple iCloud, CalDAV und ICS. Weitere Anwendungen lassen sich über eine REST-API einbinden.

Bestehende Kalender- und Buchungssysteme können damit weitergenutzt werden, eine Bindung an proprietäre Plattformen entfällt. Die erforderlichen Schnittstellen, Cloud-Dienste und die zentrale Geräteverwaltung stellt der Hersteller als FutureSIGN-Service bereit, der auch die Fernadministration umfasst.

7,5 Zoll, zwei- oder vierfarbig

Das Display misst 7,5 Zoll und löst mit 800 × 480 Pixeln auf. Zur Wahl stehen eine Schwarz-Weiß-Variante mit einem Bildwechsel innerhalb von zwei Sekunden sowie eine Vierfarben-Version in Schwarz, Weiß, Rot und Gelb, bei der der Bildwechsel 20 Sekunden dauert. Den Blickwinkel gibt der Anbieter mit 180 Grad an, die Oberfläche ist entspiegelt.

Energie benötigt die Anzeige anders als bei LCD-Displays nur beim Wechsel des Bildes oder einzelner Bildbereiche. Der Inhalt bleibt auch ohne Stromversorgung sichtbar. Statt der sonst üblichen Einweg-Knopfzellen kommt ein Akku zum Einsatz. Bei stündlicher Aktualisierung während der üblichen Geschäftszeiten beträgt die Laufzeit laut Hersteller über fünf Jahre.

Die Listenpreise liegen bei 395 Euro netto für die zweifarbige und 429 Euro netto für die vierfarbige Ausführung, jeweils als UVP zuzüglich Cloudkosten. Im ersten Jahr fallen die Cloudkosten nicht an. Vertriebspartner erhalten Sonderkonditionen sowie Unterstützung beim Rollout im Rahmen des Total Preparation Service und bei der Konfiguration des gewählten Content-Management-Systems. Optional bietet Concept International eine auf bis zu fünf Jahre verlängerte Garantie.

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