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Korea setzt bei MICE-Formaten stärker auf Fine Dining

Fine Dining entwickelt sich in Korea zunehmend vom gastronomischen Begleitprogramm zum festen Bestandteil von Meetings, Incentives und Networking-Formaten. Nach Angaben des Korea Convention Bureau werden insbesondere Private Dining Rooms, Chef’s Tables und kuratierte Menüs gezielt in Business-Events integriert.

(Bild: Korea Convention)

Vor allem Seoul profitiert dabei von seiner wachsenden internationalen Wahrnehmung als kulinarische Destination. Restaurants wie Onjium verbinden traditionelle koreanische Küche mit kultureller Vermittlung, während Häuser wie Mingles koreanische Küche mit modernen Einflüssen kombinieren. Damit kann bereits ein gemeinsames Essen Teil des inhaltlichen Destinationserlebnisses werden.

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Für kleinere Gruppen bieten Chef’s Tables und Private-Dining-Konzepte zudem einen Rahmen für vertrauliche Gespräche und Networking abseits klassischer Meeting-Situationen. Auch außerhalb Seouls lassen sich kulinarische Elemente in MICE-Programme integrieren: Busan setzt unter anderem auf seine Küstenlage, Jeju auf regionale Produkte und naturbezogene Gastronomiekonzepte.

Parallel dazu orientieren sich auch Catering-Angebote zunehmend an Fine-Dining-Standards. Menügestaltung, Präsentation und Ablauf werden dabei als Teil der Veranstaltungsdramaturgie gedacht und können beispielsweise in Konferenzen, Incentives oder Offsites eingebunden werden.

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