Lead-Capture-App gegen unkontrollierte Drittanbieter-Scanner
von Redaktion,
EventMobi hat eine neue Funktion für seine Exhibitor-Lead-Capture-App angekündigt, die Veranstaltern dabei helfen soll, Einnahmen zurückzugewinnen, die durch inoffizielle Badge-Scan-Apps verloren gehen. Hintergrund sei eine zunehmende Verbreitung von KI-gestützten Badge-Scanner-Apps, die es Ausstellern ermöglichen, Kontaktdaten von Messebesuchern außerhalb der offiziellen Veranstalterplattform zu erfassen.
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Das Problem für Veranstalter: Wenn Aussteller Leads über solche Drittanbieter-Tools erfassten, umgingen sie die Plattform des Veranstalters – und damit die daran geknüpften Sponsoring-Einnahmen. Da der Workflow nie das Registrierungssystem berühre, könnten Veranstalter oft nicht erkennen, welche Einnahmen ihnen entgingen.
Die neue Funktion „Lead Capture Export Custom Fields” ermögliche es, bei der Registrierung erhobene Besucherdaten – etwa Land, Berufsbezeichnung oder Sessionteilnahmen – direkt in den Exportdaten der Aussteller zu hinterlegen. Booth-Personal müsse Besucher somit nicht mehr nach Informationen fragen, die die Veranstaltung bereits habe. Jeder Badge-Scan werde gegen den tatsächlichen Registrierungsdatensatz des Besuchers abgeglichen, anstatt lediglich optisch ausgewertet zu werden.
„Ein Name und eine E-Mail-Adresse sind kein Lead. Sie sind ein Anfang. Registrierungsdaten sind das, was einen Badge-Scan in einen Follow-up verwandelt, den man tatsächlich verfolgen kann”, sagt Bob Vaez, CEO und Gründer von EventMobi.
Die Lead-Capture-App sei in dieselbe Plattform integriert, die Veranstalter bereits für die Registrierung nutzen, sodass Aussteller- und Besucherdaten an einem Ort lägen. Aussteller könnten ihre Standmitarbeiter und Lead-Exporte selbst über ein Self-Service-Unternehmensportal verwalten, während Veranstalter über ein zentrales Dashboard kontrollierten, welche Unternehmen Zugang erhalten.
Die neue Funktion steht ab sofort allen EventMobi-Kunden zur Verfügung.