AV-Management

Axion Displays stellt Monitoring-Plattform Radar vor

Mit Radar hat Axion Displays eine webbasierte Plattform zur Überwachung und Wartung von AV-Systemen vorgestellt. Sie soll Geräteprobleme erkennen, bevor es zu Ausfällen kommt. Zunächst läuft ein begrenztes Pilotprogramm.

Person am Schreibtisch vor einem Monitor mit dem Radar-Dashboard, im Hintergrund eine Halle mit roter LED-Wand und Traversen

Anzeige

Radar hat das Reutlinger Unternehmen selbst entwickelt. Die Plattform kombiniert Echtzeitüberwachung, Anomalieerkennung und automatisierte Warnmeldungen. Laut Axion eignet sie sich sowohl für einzelne Geräte als auch für große Installationen über mehrere Standorte.

Radar erfasst Betriebsdaten der angeschlossenen Geräte, darunter Temperatur, Lüfterdrehzahl, Stromverbrauch und Gerätestatus. Hinzu kommen Umgebungswerte wie Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit. Aus diesen Daten legt die Plattform eine Basislinie für den Normalbetrieb fest. Weichen die Werte davon ab, soll Radar auf sich anbahnende Probleme hinweisen.

Nutzer können eigene Regeln und Warnmeldungen festlegen. Überschreitet ein Gerät zum Beispiel einen Temperaturgrenzwert, kann Radar das zuständige Serviceteam benachrichtigen oder eine Schutzabschaltung auslösen.

Herstellerübergreifend einsetzbar

Laut Axion überwacht Radar auch Geräte anderer Hersteller und lässt sich in bestehende Installationen einbinden. Dafür nutzt die Plattform Standard-Kommunikationsprotokolle und eigene Geräteprofile. Gemischte AV-Umgebungen sollen sich so in einer gemeinsamen Ansicht verwalten lassen, ohne separate herstellerspezifische Tools.

Systemintegratoren können auf dieser Basis proaktive Wartung und kontinuierliche Überwachung als Dienstleistung anbieten. Garantie-Informationen, Firmware-Stände und Wartungsprotokolle stehen in Radar ebenfalls zur Verfügung. Damit sollen sich Geräte über ihren gesamten Lebenszyklus verwalten lassen.

„Mit Radar wollten wir über das reine Reagieren auf Geräteausfälle hinausgehen“, erläutert Roderick Bokdam aus dem Marketing von Axion Displays. Die Plattform helfe, Probleme früher zu erkennen und Routineaufgaben zu automatisieren. Dabei spiele es keine Rolle, ob ein einzelner Projektor oder Hunderte Geräte an mehreren Standorten verwaltet werden, ergänzt Bokdam.

Mit Radar will Axion Displays die vertriebenen Display-Technologien um eigene Software und Services erweitern. Für das Pilotprogramm lädt das Unternehmen ausgewählte Kunden ein, die Plattform vor dem breiten Marktstart zu testen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.