Studieninstitut für Kommunikation

Weiterbildung Projektmanagement Veranstaltungswirtschaft startet wieder im Mai

Von Konzeption über Logistik bis Sicherheit – der Lehrgang vermittele praxisnahes Know-how für komplexe Events. Im Interview erläutert Dozent Florian Bollig, wie gute Sicherheitsplanung Qualität und Effizienz in jedes Event bringt.

Florian Bollig
Florian Bollig

Am 13. Mai 2026 startet erneut der Lehrgang „Projektmanagement Veranstaltungswirtschaft“ des Studieninstituts für Kommunikation in Kooperation mit der fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft e.V.. Die praxisorientierte Weiterbildung vermittele das Know-how, das für die Planung und Umsetzung komplexer Veranstaltungen wie Messen, Kongresse, Festivals oder Firmenevents erforderlich ist. Angesprochen seien Berufstätige aus Eventmanagement, Marketing, Vertrieb, Messewesen und Unternehmenskommunikation, die ihre Kompetenzen im Projektmanagement gezielt ausbauen und sich für anspruchsvolle Aufgaben in der Veranstaltungswirtschaft qualifizieren möchten.

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Die Weiterbildung decke alle zentralen branchenspezifischen Kompetenzen ab – von Konzeption und Regie über Messebausysteme und Logistik bis hin zu Themen wie Recht, Social Media und Veranstaltungssicherheit. Einen vertiefenden Einblick in den Themenbereich Sicherheit gibt Florian Bollig, Geschäftsführer der Vasibeko GmbH und einer der Dozierenden im Lehrgang.

Herr Bollig, welches Thema unterrichten Sie innerhalb der Weiterbildung und welche Kernkompetenzen erwerben die Teilnehmer:innen?

„Ich unterrichte den Block „Veranstaltungssicherheit Grundlagen“. Das Seminar gibt einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen der Besuchersicherheit und des Arbeitsschutzes bei Veranstaltungen. Die Teilnehmenden lernen wesentliche Funktionen der Sicherheitsorganisation sowie die Grundprinzipien der Delegation von Rechten und Pflichten kennen. Darauf aufbauend werden Herangehensweisen an die Risikobeurteilung, das Erkennen von Gefährdungen und die Planung geeigneter Maßnahmen vermittelt. Abschließend vermittle ich den Mehrwert einer funktionierenden Notfall- oder Szenarioplanung sowie die Eckpunkte im Brandschutz und in der Ersten Hilfe.“

Welches Missverständnis in Ihrem Fachgebiet möchten Sie gern aufklären?

„Sicherheit ist in der Planung und Umsetzung einer Veranstaltung kein zusätzliches oder lästiges Thema – sie spiegelt sich in allen Prozessen und Entscheidungen eines Projekts wider. Gute Sicherheitsplanung bringt Qualität, Zuverlässigkeit und Effizienz in ein Projekt. Im Kern geht es darum, Dinge zu ermöglichen und Probleme zu beheben, bevor sie vor Ort entstehen.“

Wie gestalten Sie Ihren Kurs, um die Inhalte besonders praxisnah und direkt anwendbar zu machen?

„Ich lege großen Wert auf Raum für Fragen und Austausch, damit die Teilnehmenden ihre eigenen Erfahrungen einbringen können. Kurze Reflektionsphasen über konkrete Beispiele aus dem Arbeitsalltag helfen, den Transfer von der Theorie in die Praxis zu schaffen.“

Mit maximal 20 Teilnehmenden, vier Präsenztagen in Düsseldorf, vier Online-Live-Trainings sowie flexiblen Selbstlernphasen bietet der Lehrgang eine kompakte und intensive Qualifizierung mit direktem Praxisbezug.

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