Case Study

KV2 Audio modernisiert die Beschallung der Eisarena Salzburg

Mit einem neuen Point-Source-Soundsystem von KV2 Audio hat die Eisarena Salzburg die Sprachverständlichkeit bei Heimspielen des EC Red Bull Salzburg grundlegend verbessert. Die 3.400 Zuschauer fassende Eishalle litt zuvor unter einem über Jahre gewachsenen, uneinheitlichen Lautsprechersystem mit stark überlagernden Abstrahlwinkeln und massiven Reflexionen durch Glas-, Beton- und Eisflächen.

Spielszene mit Red Bull Salzburg in der Eishalle(Bild: KV2 Audio)

Initiiert wurde das Projekt vom Operations-Team des Clubs gemeinsam mit dem Salzburger Fach- und Installationspartner KEY-WI MUSIC. „Wir haben Lösungen großer Hersteller evaluiert, waren aber überzeugt, dass nur KV2 alle technischen Anforderungen dieser Spielstätte erfüllen kann“, erklärt Gerhard Bernegger, Gründer und CEO von KEY-WI MUSIC.

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Die technische Planung und Integration übernahm AV MATTR. „In dieser akustisch extrem anspruchsvollen Umgebung war ein kohärentes Point-Source-System die einzig sinnvolle Lösung“, sagt Tim Niedermeier, CEO von AV MATTR. „KV2 hat sich in vergleichbaren Projekten bewährt – insbesondere durch hohe Mittenauflösung und kontrollierte Abstrahlung.“

Kern der Installation sind zehn SL412-Lautsprecher als Haupt-PA, ergänzt durch zwei ESD10 und vier ESD12 für die Nah- und Fernzonen, betrieben an SL3000D- und ESP2000D-Endstufen. Alle Lautsprecher wurden einheitlich auf das Publikum ausgerichtet und über eine zentrale Delay-Linie abgestimmt, um sogenanntes Wavefront Tearing zu vermeiden – ein typisches Problem in Eishallen. „So erreichen wir eine kohärente Wellenfront und stabile Ortung über den gesamten Zuschauerbereich“, erläutert Stefano Trevisan, Lead System Designer bei KV2 Audio Deutschland.

Lautsprecher an der Decke der Eishalle aufgehängt
Kern der Installation sind zehn SL412-Lautsprecher vonKV2 Audio als Haupt-PA, ergänzt durch zwei ESD10 und vier ESD12 für die Nah- und Fernzonen, betrieben an SL3000D- und ESP2000D-Endstufen (Bild: KV2 Audio)

Typische Resonanzen im Bereich von 160 bis 180 Hz wurden gezielt per EQ reduziert, statt den Gesamtpegel anzuheben. „Trotzdem liefert das System einen fokussierten Punch bei 70 Hz – Musik bleibt wirkungsvoll, Sprache klar“, so Niedermeier. Die Signalverteilung erfolgt redundant über Dante mit analogem Fallback, FOH-seitig kommt ein Yamaha QL1 zum Einsatz.

Das Ergebnis: deutlich verbesserte Sprachverständlichkeit und gleichmäßige Abdeckung in allen Zuschauerzonen. „Wo Durchsagen früher kaum verständlich waren, sind sie heute klar und konsistent hörbar“, resümiert Niedermeier. Bernegger ergänzt: „Die technische Tiefe und Performance dieses Systems waren für uns entscheidend – und haben das Game-Day-Erlebnis nachhaltig aufgewertet.“

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