Conferencing & Collaboration

Nureva erweitert Audiokonferenzsystem HDL310 um Coverage Map

Nureva stattet sein Audiokonferenzsystem HDL310 mit einer Coverage Map und automatischem Kamera-Switching aus. Die neuen Funktionen nutzen koordinatenbasierte XY-Sound-Location-Daten, um Sprachpositionen im Raum in Echtzeit zu visualisieren und kameragesteuert abzubilden. IT-Manager und Integratoren können damit Kamerazonen definieren, Kameras zuweisen und die Mikrofonabdeckung live überwachen – zentral über die Nureva App.

Illustration zeigt einen stilisierten Konferenzraum mit Kameras und Menschen(Bild: Nureva)

Bewegen sich Personen im Raum und sprechen, lösen die erfassten Positionsdaten automatisch den Wechsel zur jeweils zugeordneten Kamera aus. Für unterschiedliche Möblierungen oder Nutzungsszenarien lassen sich vorkonfigurierte Raumprofile abrufen, sodass Zonenabdeckung und Kameraumschaltung ohne erneute manuelle Kalibrierung angepasst werden.

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Herkömmliche Lösungen für die Kameraumschaltung erfordern laut Nureva in der Regel mehrere Decken- oder Tischmikrofone, eine detaillierte DSP-Programmierung und eine manuelle Kalibrierung, die bei jeder Änderung der Raumaufteilung neu konfiguriert werden muss. Das HDL310 System verfolgt einen anderen Ansatz und kombiniert seine integrierte Microphone Mist-Technologie mit dem INOGENI CAM230 Multi-Camera Selector, um den Ton zu lokalisieren und die Kameraumschaltung zu automatisieren.

Die Coverage Map des HDL310 Systems bietet IT-Managern und Integratoren eine klare zweidimensionale Ansicht der Mikrofon-Pick-Up-Punkte im gesamten Raum, sodass die Abdeckung leicht überprüft, die Kamerazonen fein abgestimmt und Probleme ohne spezielle Werkzeuge oder Fachkenntnisse behoben werden können.

Die Funktionen sind vom größeren HDL410 bereits bekannt und werden nun auf das HDL310 für Räume bis 9,1 x 9,1 Meter übertragen. Ziel ist ein einheitlicher Workflow für die Kamera-Automatisierung über beide Systeme hinweg.

Laut CEO Nancy Knowlton ist die Erweiterung ein weiterer Schritt, um Audiotechnik für große Räume zu vereinfachen und inklusivere Hybrid-Meetings zu ermöglichen, bei denen Teilnehmer gleichermaßen gehört und gesehen werden. Die Coverage Map und das Kamera-Switching stehen ab sofort ohne Zusatzkosten in der Nureva App zur Verfügung; eine Integration in die Nureva-Cloud-Software ist angekündigt.

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