Dr. Michael Neuhäuser wird Technik-Vorstand bei ARRI

Franz Kraus (l.) und Dr. Michael Neuhäuser
Franz Kraus (l.) und Dr. Michael Neuhäuser (Bild: ARRI)

Der Aufsichtsrat der weltweit tätigen ARRI Gruppe mit Hauptsitz in München hat Dr. Michael Neuhäuser mit Wirkung zum 1. September 2018 als neuen Technik-Vorstand bestellt. Er tritt die Nachfolge von Professor Franz Kraus, bisheriger Technik-Vorstand der ARRI AG, an, der nach über 30-jähriger, sehr erfolgreicher Tätigkeit für die ARRI Gruppe in den Aufsichtsrat wechselt und dem Unternehmen damit auch weiterhin verbunden bleibt.

Franz Kraus hat mit seinen visionären Fähigkeiten sowie vielen innovativen Entwicklungen entscheidend zur erfolgreichen Entwicklung von ARRI über die letzten Jahrzehnte beigetragen. Große Verdienste erwarb er sich vor allem beim Wandel der Filmtechnologie im Zuge der Digitalisierung, insbesondere bei der Entwicklung der ALEXA-Digitalkamera und dem frühzeitigen Kompetenzaufbau von Mehrkanal-LED-Technologie bei der ARRI Licht-Entwicklung. In dem Zeitraum, in dem Franz Kraus für den Bereich Forschung & Entwicklung bei ARRI verantwortlich war, wurde das Unternehmen insgesamt neunmal für herausragende technische Leistungen von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences ausgezeichnet. Im Jahr 2011 wurde er persönlich, gemeinsam mit zwei Kollegen, für das Design und die Entwicklung des Filmbelichters ARRILASER, der wegweisend war für die Entwicklung digitaler Produkte bei ARRI, mit einem Academy Award of Merit, einer Oscar-Statuette – der höchsten Auszeichnung in der Filmindustrie weltweit –, bedacht.

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Dr. Michael Neuhäuser, neuer Technik-Vorstand der ARRI AG, ist bisher als Vice President Automotive Microcontroller Development bei Infineon Technologies in München tätig. Er studierte an der Ruhr-Universität Bochum Elektrotechnik und promovierte anschließend am Lehrstuhl für Halbleiterbauelemente und blickt auf eine 30-jährige, internationale Karriere in der Elektronikindustrie zurück. Seine Industriekarriere startete Dr. Michael Neuhäuser bei Siemens Semiconductor in Villach (Österreich) und übernahm im Weiteren die Entwicklungsleitung bei MICRAM Microelectronic in Bochum. Seit 1998 ist er bei Infineon Technologies beschäftigt und verantwortete in dieser Zeit verschiedenste Managementfunktionen im In- und Ausland. Unter anderem hatte er ab 2005 die Geschäftsverantwortung für den Bereich Digital Cordless und entwickelte zusammen mit seinem Team den weltweit ersten voll integrierten DECT-Chip. 2009 wurde er zum Vice President und General Manager Infineon Technologies Romania in Bukarest berufen und baute als Landesleiter die lokalen Aktivitäten mit mehr als 300 Ingenieuren auf. Seit 2012 leitet er den Bereich Automotive Microcontroller Development und entwickelte in dieser Zeit mit seinem Team die sehr erfolgreiche AURIX-Produktfamilie, die in jedem zweiten PKW weltweit verwendet wird.

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