Messebranche erholt sich

UFI veröffentlicht neue Ausgabe des Global Exhibition Barometers

Die UFI, der Weltverband der Messewirtschaft, hat die neueste Ausgabe seines des Global Exhibition Barometers veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Erholung der Branche im Jahr 2022, nach den Auswirkungen durch COVID-19 im Jahr 2021, beschleunigt. Der Sektor erhole sich somit schnell und die Einnahmen für das erste Halbjahr 2023 werden voraussichtlich 87% des vergleichbaren Niveaus von 2019 erreichen, dem bisherigen Rekordjahr der Branche.

UFI Global Exhibition Barometer(Bild: UFI)

Die jüngste Ausgabe der halbjährlichen Branchenumfrage der UFI wurde im Juni 2022 abgeschlossen und umfasst Daten von 366 Unternehmen aus 57 Ländern und Regionen. Die Studie enthält auch Ausblicke und Analysen für 23 Schwerpunktländer und -regionen. Dazu zählen zum Beispiel Australien, Deutschland, Italien und die USA.

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Etwa sechs von zehn Unternehmen berichten im Bezug auf den Geschäftsbetrieb von „normalen Aktivitäten“. Vor Sechs Monaten waren es nur drei von zehn Unternehmen. Bis zum Jahresende erwarten sieben von zehn Unternehmen, dass sie das normale Niveau erreichen, während nur noch etwa 5% der Unternehmen ab September 2022 mit „keinen Aktivitäten“ rechnen.

Auf die Frage, welche Elemente am wichtigsten seien, um die Erholung von Messen zu unterstützen, haben sechs von zehn Unternehmen die „Aufhebung der derzeitigen Reisebeschränkungen“ genannt, sowie die „Bereitschaft der ausstellenden Unternehmen und Besucher:innen zur Wiederteilnahme“. Die beiden nächstgrößeren Einflussfaktoren seien „finanzielle Anreizpakete (die zu einer Kostenreduzierung für die Aussteller:innen führen)“ sowie die „Aufhebung der aktuellen öffentlichen Richtlinien, die lokal für Messen gelten“. Diese seien von vier von zehn bzw. drei von zehn Unternehmen genannt worden.

25% der Unternehmen weltweit erwarten im Bezug auf die Einnahmen im Jahr 2022 entweder einen Verlust oder einen Rückgang von mehr als 50% im Vergleich zu 2019. Während der Pandemie erhielten insgesamt 73% der Unternehmen keine öffentlich finanziellen Unterstützungen.

Die dringendsten Geschäftsprobleme spiegeln wider, wie sich die Branche jetzt auf die Herausforderungen und Chancen nach der Pandemie konzentriert. Am häufigsten werden „interne Managementherausforderungen“ (hervorgehoben von 20% der Befragten), „Auswirkungen der Digitalisierung“ (17%) und „Konkurrenz mit anderen Medien“ (15%) genannt. Unterdessen sind die „Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das Unternehmen“ im Vergleich zur vorherigen Ausgabe des Barometers vom dringendsten Geschäftsproblem auf das sechstwichtigste Problem zurückgefallen. Dabei handelt es sich um einen Rückgang von 19% auf 11%.

„Die weltweite Erholung der Messen ist in die nächste Phase eingetreten und das Niveau vor der Pandemie wird bereits im nächsten Jahr in Reichweite sein“, sagt Kai Hattendorf, Geschäftsführer und CEO der UFI. „Während die Branche diesen erstaunlichen Aufschwung meistert, muss sie sich auch erheblichen Personalforderungen stellen. Sie arbeitet aber auch daran, die wichtigsten Erkenntnisse aus der Pandemie rund um die Digitalisierung von Veranstaltungen und Dienstleistungen in ihr Geschäftsmodell einfließen zu lassen.“

>> Die gesamte Branchenumfrage kann hier eingesehen werden.

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