Am 17. April hat das Messe und Congress Centrum (MCC) Halle Münsterland mit rund 300 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur sein 100-jährige Jubiläum gefeiert. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie das MCC im Jahr 2126 aussehen kann. Unter dem Motto „A future to create“ verband die Veranstaltung Rückblick und Zukunftsperspektive.
(v.l.n.r.): Aljoscha Höhn, Dr. Maria Näther, Tilman Fuchs, Doris Feldmann (Bild: Messe und Congress Centrum Halle Münsterland)
Ein Avatar eröffnete das Programm: Eine interaktive KI-Visualisierung zeigte mögliche Entwicklungen des Standorts. Moderator Aljoscha Höhnund Dr. Bernard Sonnenschein, einer der Gründer des KI-Festivals „data:unplugged“, das jährlich in der Halle Münsterland stattfindet, erstellten zusammen mit dem Publikum Ideen, wie das MCC 2126 aussehen könnte.So zeigte eine KI-Visualisierung das MCC als Gebäude mit Glasfassade und nachhaltiger Ausrichtung. Das Publikum steuerte eigene Ideen bei, die Dr. Sonnenschein mit einem KI-System in Bilder verwandelte. Geäußert wurde beispielsweise der Wunsch nach einer staufreien Anreise zum MCC. Schon wurde die Vision um Zubringerdienste per Flugtaxi ergänzt. Auch Ideen zur Nutzung des Geländes entstanden, etwa ein Springbrunnen, der zum Surfen einlädt.
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„a future to create“ mit Liveprompting: Moderator Aljoscha Höhn und Dr. Bernard Sonnenschein (Bild: Messe und Congress Centrum Halle Münsterland)
Facettenreiche Geschichte und Zukunftswunsch
Vor dem futuristischen Blick nach vorn hieß es zunächst: „A time to remember“. In verschiedenen Themenblöcken beleuchtete Aljoscha Höhn mit den Gästen auf der Bühne die Geschichte der „Halle Münsterland“.
Die Location würde den Menschen in und um Münster viel bedeuten, wurde in der Talkrunde deutlich. Dem pflichtete auch Dr. Maria Näther, Geschäftsführerin der Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, bei: „Es ist wichtig, dass wir Begeisterung schaffen und eine Bereicherung für die Stadt sind.“ Doris Feldmann, Aufsichtsratsvorsitzende der Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, richtete den Blick nach vorn und wandte sich direkt an das Stadtoberhaupt: „Ich wünsche mir, dass die Stadt hilft, diese Herzkammer für die Stadt zukunftsfest zu machen.“