Im Rahmen der Gamescom-Woche hat Huawei den „Huawei Games Summit 2026″ in Düsseldorf veranstaltet – ein strategisches Treffen, das darauf abzielt, chinesische Spieleentwickler mit dem schnell wachsenden europäischen Markt zusammenzubringen.
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Der vom Huawei GameCenter organisierte Gipfel brachte über 40 Teilnehmende zusammen, darunter namhafte Studios wie Rastar, Yoozoo, FunPlus, Kuro Games und Dream of Dragons.
Chancen auf dem europäischen Gaming-Markt erschließen
Der Summit sei mit Begrüßungsreden der Huawei-Führungsspitze eröffnet worden, die das Engagement des Unternehmens für die Unterstützung seiner Partner bekräftigt habe. Anschließend habe Huawei sein Geschäftsmodell für den Gaming-Bereich im Ausland vorgestellt und dabei globale Erfolgsgeschichten sowie Anreizmaßnahmen präsentiert, die Entwicklern dabei helfen sollen, durch vielfältige Kooperationsmodelle kommerziell erfolgreich zu sein.
In den Vorträgen seien einige der vielversprechendsten Wachstumsmöglichkeiten in Europa beleuchtet worden. Huawei habe eine Analyse des Marktes für Minispiele in der Region vorgestellt – eine aufstrebende „Blue-Ocean Opportunity” – sowie Strategien für den Einstieg in den breiteren europäischen Markt durch tiefere Integration. Das Team habe dabei die lokalen Vorteile von Huawei hervorgehoben, von etablierten Vertriebskanälen bis hin zum Support vor Ort.
Auch die Themen Datenschutz und Compliance hätten eine wichtige Rolle gespielt. In einer eigenen Sitzung zu den europäischen regulatorischen Anforderungen seien praktische Ansätze zur Erfüllung der DSGVO-Anforderungen erörtert worden, unterstützt durch eine lokalisierte Infrastruktur, zu der die Tochtergesellschaft Aspiegel in Irland, ein Lokalisierungszentrum in Madrid und ein Compliance-Hub in Dublin gehörten.
Perspektiven von Partnern in einer sich wandelnden Branche
Bei einer Veranstaltung zum Erfahrungsaustausch mit lokalen Partnern seien europäische Stimmen zu Wort gekommen. Aurelien Lavaud von Gameloft habe über die Beliebtheit von IPs und die Vorlieben des Publikums in Europa gesprochen sowie darüber, wie Studios effektive Strategien für die Zusammenarbeit im Bereich IP entwickeln könnten. Enrique Phan von Sphere Games habe untersucht, wie KI die Spieleentwicklung verändere und in welche Richtung sich diese Technologie entwickle. Andreas Mac Mahon von Flexion habe über die sich weiterentwickelnden Gebührenmodelle der App-Stores und deren Auswirkungen auf den globalen Spiele-Publishing-Markt gesprochen, während Patrik Jackiewicz von Challengemode einen Vortrag mit dem Titel „Winning Europe Market by Market: A Growth Playbook for Mobile Publishers” gehalten habe.
Den europäischen Akteur verstehen
Der Summit habe mit einer Diskussionsrunde geendet, an der fünf lokale Top-Akteure und wichtige Meinungsführer teilgenommen hätten. Das Gespräch habe den Entwicklern einen direkten Einblick in die Vorlieben der europäischen Nutzerinnen und Nutzer sowie in die Wahrnehmung verschiedener Spielgenres gegeben, was den Studios dabei helfen dürfte, ihre Angebote auf den regionalen Geschmack abzustimmen.
Über das Huawei GameCenter, das in mehr als 170 Ländern und Regionen verfügbar sei und Tausende von Spielen anbiete, biete Huawei chinesischen Entwicklern einen bewährten Zugang zum europäischen Markt. Gestützt auf seine Expertise in den Bereichen Lokalisierung und Compliance unterstütze Huawei seine Partner dabei, neue Chancen zu nutzen und nachhaltigen, langfristigen Erfolg aufzubauen.