Angola

Eröffnung des Luanda Convention Palace markiert Meilenstein für MICE in Angola

Mit dem Soft Opening des Luanda Convention Palace am vergangenen Montag durch Präsident João Manuel Gonçalves Lourenço, demonstriert Angola eindrucksstark seine Fähigkeit, weitere internationale Kongresse, Konferenzen und Firmenveranstaltungen auszurichten.

Luanda Convention Centre – Oval Room (Bild: Angola Government)

Auf einer Fläche von 80.000 m² bietet der Luanda Convention Palace, der sich noch in der Soft-Opening-Phase befindet, ein elegantes Auditorium mit geschwungener Bestuhlung für bis zu 3.000 Gäste, das sich zwischen Konferenz- und Performance-Modus umbauen lässt, einen Oval Room mit 420 Sitzplätzen sowie Executive Lounges, ein Business Centre und weitere Konferenz- und Meetingräume für ein breites Spektrum an Veranstaltungsformaten.

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Der Convention Palace wurde vom internationalen Architekturbüro Sidara entworfen: Eine strahlenförmige Deckenkonstruktion prägt den Oval Room, raumhohe Glasfronten öffnen die Foyers zur Atlantikküste, und eine eigene Galerie zeigt zeitgenössische angolanische Kunst. Damit ist es der architektonische Anker von LUNDO Atlantic Hub, einer der ambitioniertesten Waterfront-Destinationen Afrikas: Auf rund 1,26 Millionen Quadratmetern direkt am Atlantik entstehen Marina, Kreuzfahrtterminal, Golfplatz, Museen und eine Uferpromenade mit Restaurants und Cafés. Eine Schrägseilbrücke verbindet das Konzerenzzentrum mit der Marginal, Luandas Uferpromenade.

Der Convention Palace ist als Plattform konzipiert, die eine breitere wirtschaftliche Wertschöpfungskette rund um MICE anstößt, von Hotellerie und Gastronomie bis Transport, Reiseveranstalter und Eventproduktion. Der Geschäftstourismus zählt zu den Bereichen mit dem größten Potenzial für Investitionen in Angola. Bei der Einweihungsfeier rief Präsident Lourenço die Privatwirtschaft dazu auf, die entstehenden Chancen zu nutzen: „Es ist an der Zeit, weiter in die Hotellerie zu investieren“, erklärte João Lourenço. Tourismusminister Márcio Daniel betonte, wie wichtig die Verknüpfung des Convention Palace mit den verschiedenen Akteuren der MICE-Wertschöpfungskette ist: „Es geht nicht nur um diese Infrastruktur. Sie muss mit Hotels, Autovermietungen, Transferunternehmen, Guides und Dolmetschern verbunden werden. Es handelt sich um ein gesamtes Ökosystem, das nun in das Angola Convention Bureau integriert wird.“ Der Minister betonte zudem den Anspruch, die durchgängige, ganzjährige Nutzung der Einrichtung sicherzustellen: „Wir werden aktiv Angebote entwickeln, damit diese Infrastruktur 365 Tage im Jahr genutzt wird.“ Ziel ist, auch Geschäftsreisende ihren Aufenthalt in Angola verlängern und das Land auch abseits der Veranstaltung entdecken.

Der Convention Palace ist Teil der Strategie, Angola über die Marke „Meet in Angola — The Meeting Room in Africa“ und das Angola Convention Bureau (ACB) im internationalen Kongress- und Eventmarkt zu positionieren. Das ACB vernetzt Veranstaltungsorte, Hotels und weitere Dienstleister zu einem wettbewerbsfähigen Destinationsangebot. Das ACB wird von der KLEBER Group geleitet, die zudem seit März 2025 die globale Repräsentanz der Reisedestination Angola betreut. CEO Julia Kleber erläutert: „Mit dem Luanda Convention Palace zeigt Angola seine Stärke als MICE-Destination klar sichtbar und buchbar. Internationale Veranstalter erhalten hier ein konkretes, wettbewerbsfähiges Angebot. Damit etabliert sich Angola weiter als „Meeting Room in Africa“.“

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