BenQ erweitert sein Portfolio interaktiver Business-Displays um vier Modelle. Die BenQ Boards CP5505 und CP7505 sowie die parallel vorgestellten CM5505 und CM7505 sind auf Besprechungsräume zugeschnitten und verbinden 4K-Darstellung, PCAP-Touch, KI-gestützte Videokonferenz-Funktionen und zentrale Geräteverwaltung in einer Android-basierten Plattform. Alle vier Modelle sind ab sofort verfügbar.
(Bild: BenQ)
Gemeinsame Basis der neuen Boards ist Android 15 mit Google-EDLA-Zertifizierung, ein Octa-Core-Prozessor mit einer NPU von bis zu 10 TOPS sowie 16 GB Arbeitsspeicher und 256 GB interner Speicher. Die KI-Verarbeitung findet laut Hersteller direkt auf dem Gerät statt, also ohne Cloud-Anbindung. Damit adressiert BenQ Unternehmen, die Sprach- und Meeting-Auswertung aus Datenschutzgründen nicht auslagern wollen.
Anzeige
Die CP-Serie ist mit Bildschirmdiagonalen von 55 und 75 Zoll und einer Auflösung von 3.840 × 2.160 Pixel erhältlich. Die Helligkeit gibt der Anbieter mit 450 Nits an, die Farbraumabdeckung mit 95 Prozent DCI-P3 und 85 Prozent NTSC. Eine Pantone- und SkinTone-Validierung soll für eine präzise Wiedergabe von Farben und Hauttönen sorgen.
Die kapazitive PCAP-Touch-Technologie mit Direct Bonding unterstützt bis zu 50 gleichzeitige Touchpunkte, der mitgelieferte aktive Stift arbeitet mit 4.096 Druckstufen. Ergänzend bietet die CP-Serie mehrere Anzeigemodi für spezifische Anwendungen, darunter eine DICOM-konforme Graustufenwiedergabe, einen High-Detail-Modus für CAD- und Architekturzeichnungen sowie einen ePaper-Modus für dokumentlastige Sitzungen.
Videokonferenz und Meeting-Workflow
Für hybride Besprechungen ist eine 50-Megapixel-Kamera mit 4K-Auflösung und einem Sichtfeld von 160 Grad integriert. KI-Funktionen wie Voice Tracking, Auto Framing, Gesture Control, Gallery Mode und Picture-in-Picture sollen Teilnehmer vor Ort und im Homeoffice gleichermaßen einbinden.
Hinzu kommen ein Array aus acht Mikrofonen mit einer Reichweite von bis zu zwölf Metern sowie Echo- und Rauschunterdrückung. Beim CP5505 übernehmen zwei 15-Watt-Lautsprecher die Wiedergabe, beim CP7505 zwei 25-Watt-Lautsprecher plus ein 40-Watt-Subwoofer.
Auf Softwareseite gehören ein Raumbuchungssystem, Single-Sign-On, Werkzeuge für drahtlose Bildschirmfreigabe sowie eine automatische Protokollfunktion zum Lieferumfang. Über NFC melden sich Nutzer am Gerät an und greifen auf ihr persönliches Profil und ihre Cloud-Inhalte zu. Drei USB-C-Schnittstellen erlauben es, Notebooks mit einem Kabel anzubinden, mit bis zu 65 Watt zu laden und parallel Touchback zu nutzen.
Anforderungen der IT
Für den unternehmensweiten Betrieb stellt BenQ Funktionen zur zentralen Geräte- und Benutzerverwaltung sowie zur Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien bereit. Die Displays unterstützen nach Herstellerangaben etablierte AV- und Steuerungsplattformen und sind unter anderem für Crestron und Extron zertifiziert.
Hinsichtlich Compliance verweist der Anbieter auf GDPR- und CCPA-konforme Sicherheitsstandards. Das entspiegelte 9H-Schutzglas sei antimikrobiell beschichtet und nach SIAA zertifiziert, hinzu komme eine TÜV-Zertifizierung für flimmerfreie Darstellung.
CM-Serie als schlankere Alternative
Mit CM5505 und CM7505 bringt BenQ zwei weitere EDLA-zertifizierte Modelle auf den Markt. Auch sie setzen auf Android 15, 10 TOPS KI-Rechenleistung und integrierte Videokonferenztechnik, ergänzt um Funktionen für Sicherheit und zentrales Gerätemanagement. Die Lautsprecherbestückung entspricht der CP-Serie.
Als Zielgruppen nennt der Hersteller unter anderem Finanzunternehmen mit erhöhten Anforderungen an die Datensicherheit, Tech-Unternehmen, Software-Dienstleister und medizinische Einrichtungen.
Alle vier Boards sind ab sofort erhältlich. Die unverbindlichen Preisempfehlungen inklusive Mehrwertsteuer liegen bei 4.599 Euro für das CM5505, 5.699 Euro für das CM7505, 6.099 Euro für das CP5505 und 7.899 Euro für das CP7505.