Politische Arbeit

Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft lädt nach Berlin

Am 24. November 2026 findet die Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft im Allianz Forum in Berlin statt. Im Mittelpunkt stehen politische Forderungen der Branche, Diskussionen mit Bundestagsabgeordneten sowie die Wahl eines neuen Rates der Vertreter.

(Bild: Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft)

Die Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft lädt am 24. November 2026 ins Allianz Forum nach Berlin ein. Von 11 bis 18 Uhr sollen Branchenvertreter über zentrale wirtschaftspolitische Herausforderungen diskutieren und gemeinsame Forderungen an die Politik verabschieden. Die Veranstaltung versteht sich als unabhängige, basisdemokratische Plattform, auf der alle Teilnehmenden unabhängig von ihrer beruflichen Position gleichberechtigt mitbestimmen können.

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Die Bundeskonferenz entstand 2021 aus der Initiative „Alarmstufe Rot“ und finanziert sich über Spenden. Sie verfolgt das Ziel, branchenübergreifende Interessen zu bündeln und gegenüber politischen Entscheidungsträgern zu vertreten. „Unser Ziel ist es, die brennenden Themen der Veranstaltungswirtschaft zu bündeln und echte, praxisnahe Politik direkt bei den Ministerien zu platzieren“, erklärt Alexander Ostermaier, gewählter Vertreter der Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft.

Arbeitszeiten, Selbstständigkeit und Bürokratieabbau

Das Programm umfasst drei Panels zu aktuellen politischen und wirtschaftlichen Fragestellungen. Im ersten Panel diskutieren die Bundestagsabgeordneten Willfried Oellers (CDU) und Prof. Dr. Armin Grau (Bündnis 90/Die Grünen) gemeinsam mit Stefan Süß von der BARLAG werbe- & messeagentur GmbH über eine Flexibilisierung der Arbeitszeitregelungen.

Das zweite Panel widmet sich der rechtssicheren Beauftragung von Solo-Selbstständigen. Über mögliche Reformen sprechen Dr. Markus Reichel MdB (CDU), Silvio König, Geschäftsführer von 1314 Productions, und Thomas Kaulisch aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Im dritten Panel stehen Bürokratieabbau und progressive Wirtschaftspolitik im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden können konkrete Belastungen aus ihrem Arbeitsalltag sowie Verbesserungsvorschläge einbringen. Ein KI-gestütztes Tool soll die Beiträge in Echtzeit erfassen und strukturieren. Die Ergebnisse werden anschließend mit Daniel Bettermann MdB (SPD) und Christian Eichenberger, CEO der Rent.Group, diskutiert. Auch die Kreislaufwirtschaft wird als wirtschaftspolitisches Thema aufgegriffen.

Abstimmung über politische Forderungen

Ein weiterer Bestandteil der Veranstaltung ist die gemeinsame Abstimmung über ein neues Forderungsmemorandum der Veranstaltungswirtschaft. Zudem wählen die Teilnehmenden den Rat der Vertreter für die kommende Amtsperiode. Das Gremium soll die beschlossenen Positionen gegenüber der Politik vertreten.

Im Anschluss an die Konferenz findet ab 18 Uhr ein politischer Netzwerkabend im Allianz Forum statt. Die Teilnahme an der Tagesveranstaltung kostet 19 Euro inklusive Snacks und alkoholfreier Getränke. Für den Netzwerkabend werden 69 Euro inklusive Speisen und Getränken berechnet.

>> Die Anmeldung ist online möglich. Weitere Informationen gibt es unter: www.bundeskonferenz.org

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