Schaden steigt auf 870 Mio. EUR. an

Aktualisierte Schadensreport der deutschen Messebaubranche

Der Branchenverband FAMAB hat einen aktualisierten Schadensreport der deutschen Messebaubranche V 2.0 veröffentlicht. Nur 7 Tage nach der Erstveröffentlichung hat sich der ermittelte Schaden für die deutschen Messebauer aufgrund von weiteren Messe-Absagen bzw. Verschiebungen wie bspw. der HMI und Internorga um 444 Mio. EUR auf 870 Mio. EUR erhöht. Der aktuell abschätzbare Gesamtschaden inklusive weiterer Messe-Dienstleistungen beträgt laut Bericht somit knapp 2.130 Mio. EUR.

Messe-Best-of-Events(Bild: Sylvia Koch)

„Die Lage für die deutsche Messebaubranche spitzt sich weiter dramatisch zu. Leider ist mit einer Entspannung aufgrund der aktuellen Verunsicherung nicht zu rechnen!
Viele Betriebe denken bereits über Kurzarbeit nach oder haben ihre Mitarbeiter in den Zwangsurlaub geschickt. Was es jetzt dringend braucht ist ein Round Table mit den politischen Entscheidungsträgern bei dem über Maßnahmen-Pakete über die bereits existierenden Hilfen hinaus gesprochen wird“, so Jörn Huber, Vorstandsvorsitzender des FAMAB e.V.

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Bislang wurden laut einer Übersicht von m+ a Report Stand 9. März 2020 539 Messen und Ausstellungen aufgrund des Coronavirus weltweit abgesagt, davon 59 allein in Deutschland.
Betroffen sind neben der Messebaubranche viele weitere Dienstleister wie beispielsweise Eventagenturen, Cateringunternehmen, Technikdienstleister und Möbellieferanten.

Der gesamte Schadensreport kann hier heruntergeladen werden.

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