Neues Team unter Präsidentin Sonia Simmenauer startet ab Januar 2023

BDKV wählt neuen Vorstand

Auf seiner Mitgliederversammlung am 3. November 2022 in Berlin hat der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) e.V. einen neuen Vorstand und Sonia Simmenauer als neue Präsidentin gewählt. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer Johannes Everke, der seit dem 1. November im Amt ist und ab 1. Januar 2023 die Geschäftsführung übernimmt, wird der BDKV ab Januar 2023 in neuer Besetzung die Interessen der Verbandsmitglieder vertreten. Die Mitglieder dankten dem bisherigen Vorstand sowie den beiden bisherigen Präsidenten Pascal Funke und Jens Michow für ihre Arbeit.

Designierter Vorstand und Geschäftsführer des BDKV ab dem 01.01.2023
Designierter Vorstand und Geschäftsführer des BDKV ab dem 01.01.2023 (Bild: Britta Herrström)

Ab 2023 sei damit die für die Zeit nach der Fusion des bdv mit dem VDKD 2018 beschlossene Übergangsregelung beendet und auch der von den Mitgliedern getragene Strategieprozess von 2021 abgeschlossen. Als letzten Baustein gibt sich der BDKV neben der Neubesetzung des Präsidentenamts, dessen Stellvertretung und der Geschäftsführung auch einen neugestalteten und personell verkleinerten Vorstand. Damit die Umgestaltung in einer für die Branche herausfordernden Zeit bestmöglich gelingen kann, wurde Wert auf ein alle Branchensparten repräsentierendes Team aus fünf Vertreter:innen des bisherigen Vorstands sowie zwei neuen Vorstandsmitgliedern gelegt.

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Ein besonders herzlicher Dank für die von ihm für die Veranstaltungsbranche in den letzten Jahren geleistete Arbeit und errungenen Erfolge ging seitens der Mitglieder an Prof. Jens Michow. Michow stand seit 1985 als geschäftsführender Präsident an der Spitze des idkv und späteren bdv. 2018 übernahm er in gleicher Position auch die Leitung des mit dem VDKD fusionierten BDKV. Das Plenum verabschiedete sich von ihm mit minutenlangem Applaus und einer Standing Ovation.

Das neu gewählte Vorstands-Team besteht aus Präsidentin Sonia Simmenauer (Impresariat Simmenauer GmbH), Stellvertretendem Präsident Christian Doll (C² CONCERTS GmbH), Daniel Domdey (d2mberlin GmbH, Die Wühlmäuse), Christian Gerlach (Neuland Concerts GmbH), Verena Krämer (kulturkraemer), Michaela Russ (SKS Michael Russ GmbH) und Stephan Thanscheidt (FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH).

Sonia Simmenauer war bereits Mitglied des Vorstands des VDKD und seit der Fusion auch des BDKV. Die Konzertagentin gründete ihr Unternehmen 1989 in Hamburg, seit 2009 ist die Agentur in Berlin ansässig und vertritt eine Reihe der weltweit bedeutsamen Kammermusikensembles und Solisten. Nach zahlreichen Lehrtätigkeiten ist sie daneben seit 2010 Honorarprofessorin an der Musikhochschule Hamburg im Bereich Musikvermittlung.

Der Verbandsgeschäftsführer wird zukünftig nicht mehr Teil des Vorstands sein. Der Jurist und Kulturmanager Johannes Everke bringt vielfältige Erfahrungen aus der Kulturwirtschaft mit und war zuletzt im Hamburger Stadtmarketing tätig. Seine Schwerpunkte in der Interessenvertretung für die Branche will er neben der weiteren Bewältigung der wirtschaftlichen Fortwirkungen der Pandemie und der kriegsbedingten Energiekrise in Themen wie Digitalisierung, sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit, Fachkräftemangel und Gender Equality setzen.

„Ich bin den Mitgliedern sehr dankbar für ihr Vertrauen und stecke nun voller Tatendrang, gemeinsam mit dem Vorstands-Team neue Akzente zu setzen und an die Erfolge des scheidenden geschäftsführenden Präsidenten Prof. Jens Michow anzuknüpfen. Sein Erbe ist mir Ansporn und Inspiration“, berichtet Sonia Simmenauer.

Johannes Everke, BDKV-Geschäftsführer: „Ich habe Respekt vor dem Strategieprozess des BDKV, der hiermit seinen konsequenten Abschluss findet. Ab Januar wird es nun darum gehen, gemeinsam mit dem neu gewählten Vorstand den BDKV konsequent weiterzuentwickeln und sich weiterhin für die Bewältigung der existenziellen Bedrohungen unserer Live-Branche einzusetzen. Dabei danke ich meinem Vorgänger Jens Michow für eine hervorragende Ausgangslage und freue mich auf die gemeinsame Übergangsphase bis Ende dieses Jahres.“

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