„Befragung zur Zusammenarbeit“

Corel-Umfrage: 42% der Deutschen erwägen Kündigung wegen schlechter Collaboration-Tools

Die von der Corel Corporation, Anbieter professioneller Kreativitäts- und Produktivitätslösungen, durchgeführte „Befragung zur Zusammenarbeit“ ergibt, dass 42% der Arbeitnehmer:innen wegen mangelnder Zusammenarbeit gekündigt haben oder eine Kündigung erwägen.

Umfrage(Bild: Pixabay)

Drei von vier befragten Deutschen (75%) geben an, dass aufgrund unzureichender Zusammenarbeit pro Woche mindestens 3 Stunden an Produktivität verloren gehen sollen. International gesehen sind es zwei von drei. Weitere 18% sind der Ansicht, dass pro Woche bis zu sechs Stunden verschwendet werden.

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Die Befragung von 2.027 Büroangestellten aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den USA, den Niederlanden, Italien und Australien ergibt, dass die Angestellten die Führungskräfte für die mangelnde Zusammenarbeit in ihren Unternehmen verantwortlich machen. Weltweit geben mehr als drei Viertel (78%) der Angestellten an, ihre Geschäftsführung könne mehr tun, um die Zusammenarbeit im Unternehmen zu fördern. 27% sind der Meinung, ihr Unternehmen habe nicht in die richtigen Werkzeuge für die Zusammenarbeit investiert. In Deutschland sind es sogar 35%.

Auf die Frage nach den Problemen ihrer aktuellen Tools für die Zusammenarbeit geben die Befragten diverse Antworten an:

  • Global glauben 70%, eine bessere Zusammenarbeit würde die Produktivität der Beschäftigten erhöhen und Zeit sparen helfen. In Deutschland vertreten 62% der Befragten diese Ansicht.
  • 52% der deutschen und 64% der global Befragten sind der Meinung, eine bessere Zusammenarbeit würde die Innovation, Kreativität und das Engagement fördern.
  • Mehr als die Hälfte (61%) geben an, eine bessere Zusammenarbeit würde die Wachstumschancen ihres Unternehmens steigern. In Deutschland sind es etwa 45%.
  • Über die Hälfte der Deutschen (53%) nimmt an, dass eine bessere hybride Zusammenarbeit einen positiven Einfluss auf die Mitarbeiter:innenmoral hätte.

„Kollaboration, also die Art und Weise, wie wir zusammenarbeiten, und welche Tools wir dafür benutzen, steht gegenwärtig im Mittelpunkt des Interesses“, sagt Scott Day, Chief People Officer bei Corel. „Wir haben vor der Pandemie nicht genügend gewürdigt, wie einfach es war, vor Ort zusammenzuarbeiten. Mit dem Wechsel zu hybriden Arbeitsmodellen zeigten sich erste Anzeichen von Schwachstellen in der Zusammenarbeit. Es ist nun an den Unternehmen, aktiv neue Modelle der Kollaboration zu suchen, die zu der neuen Arbeitsweise passen, die sich unsere Mitarbeiter wünschen.“

„Die Befragungsergebnisse geben ein düsteres Bild für Wirtschaftsführer ab. Wir befinden uns jetzt in der nächsten Phase, in der sich die Beschäftigten eine hybride Arbeitsweise nicht nur wünschen, sondern erwarten. Die Wirtschaftsführer müssen sich diesen Wandel zu eigen machen und in einer gemeinsamen Anstrengung eine Arbeitsumgebung schaffen, die den Arbeitnehmern die Zusammenarbeit erleichtert – die Investition in die richtigen Tools spielt dabei eine entscheidende Rolle. Im gegenteiligen Fall werden die Unternehmen große Mühe haben, die besten Talente anzuziehen und zu halten. Sie werden dadurch einen Wettbewerbsnachteil erleiden“, fügt Day hinzu.

>> Eine Kopie des Kollaborations-Berichts 2022 können sie hier herunterladen.

Die deutschen Daten befinden sich in einer Zusammenfassung am Ende des Berichts.

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