Strategien für Nachhaltigkeit erneut erfolgreich

Green-Globe Re-Zertifizierung für die Volkswagen Halle Braunschweig

Auch 2022 darf sich das Team der Volkswagen Halle Braunschweig über eine Re-Zertifizierung für nachhaltiges Handeln und Wirtschaften freuen. Bei den Green-Globe-Audits konnten erneut fast 100% der geforderten Kriterien erfüllt werden.

Re-Zertifizierung Green Globe 2022
Jana Thies, Kamilla Meyer-Ulex (Projektleiterinnen Nachhaltigkeit), Stephan Lemke (Geschäftsführer der Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft) und Verena Unden (Green Globe-Prüfungskommission) im Business-Foyer der Volkswagen Halle Braunschweig (v. l. n. r.) (Bild: Stadthalle Braunschweig)

„Die Veranstaltungswirtschaft ist eine energieintensive Branche und wir überprüfen in der Volkswagen Halle laufend, wo es Einsparmöglichkeiten gibt. Wir haben vor ein paar Jahren damit begonnen, die Halle mit energieeffizienter LED-Technik auszustatten und erhöhen den Anteil kontinuierlich weiter. Auch wenn wir durch die Corona-Pandemie etwas ausgebremst wurden, – das jährliche Green-Globe Prüfungsverfahren ist ein guter Indikator, in den Bemühungen nicht nachzulassen. Das betrifft auch und insbesondere den Umgang mit der Ressource Energie,“ sagt Stephan Lemke, Geschäftsführer der Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft GmbH. Der Stromverbrauch der Volkswagen Halle Braunschweig in Höhe von 696.426 kWh habe im Jahr 2021 auch dank des Bezugs von Ökostrom keinen CO2 Ausstoß verursacht. „Mein Team und ich freuen uns über die Entscheidung der Braunschweiger Energiegenossenschaft, die Volkswagen Halle mit einer Solardach-Anlage auszustatten. Das ist ein wichtiger Baustein auf unserem Weg, den Betrieb der Volkswagen Halle so ressourcenschonend wie möglich zu gestalten“, sagt Stephan Lemke.

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Auch der Bereich der Beschaffung von Materialien, von der Seife bis zu Werbematerialien, sei hinsichtlich ökologischer und wirtschaftlicher Faktoren im Green-Globe Prüfungsverfahren für das Jahr 2021 in der Volkswagen Halle bewertet worden. „Genauso wichtig ist der nachhaltige Umgang mit dem Bestand“, erläutert Jana Thies, Projektleiterin im Green-Globe Team der Volkswagen Halle. „Beispielsweise werden bei uns defekte Telefone nicht entsorgt, sondern aus mehreren defekten Geräten wieder ein funktionsfähiges Gerät zusammengebaut. Das spart Geld und Abfall.“

In der CO2 Bilanz einer Veranstaltung würde die An- und Abreise der Gäste über 70% ausmachen. Zwar sei dies durch die Veranstaltungsstätte nur bedingt zu beeinflussen, aber auch hier biete die Betriebsgesellschaft eine umweltfreundliche Alternative: Die Nutzung des Kombitickets, bei der die Eintrittskarte oder der Kongress-Tagungsausweis zugleich Fahrschein für Bus und Bahn der Braunschweiger Verkehrs GmbH zum Event ist. „Die Mehrheit unserer Veranstalter entscheiden sich inzwischen für dieses Angebot an Ihre Besucher“, freut sich Stephan Lemke. „Wir möchten uns bei unseren Veranstaltern bedanken, dass sie gemeinsam mit uns daran arbeiten, Events in Braunschweig nachhaltiger durchzuführen.“

Für das Jahr 2023 habe sich das Green-Globe-Team viel vorgenommen. „Wir werden uns nächstes Jahr auch mit dem Eintracht-Stadion an der Green-Globe-Zertifizierung beteiligen. Als erstes Stadion weltweit hat das Berliner Olympiastadion alle Kriterien für diese Zertifizierung erfüllt. Die vorgegebenen Nachhaltigkeitskriterien für ein Stadion zu etablieren und weiterzuentwickeln ist eine Herausforderung – wir sind aber zuversichtlich, dass wir auch mit dem Eintracht-Stadion erfolgreich sein werden“, sagt Projektleiterin Kamilla Meyer-Ulex.

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