Wenig Hoffnung auf Besserung

ifo Institut: Geschäftsklima für Soloselbständige und Kleinstunternehmen leicht gesunken

Das Geschäftsklima für Kleinstunternehmen und Soloselbständige hat sich etwas verschlechtert. Das sind die Ergebnisse des aktuellen Indexes für dieses Segment („Jimdo-ifo- Geschäftsklimaindex“). Er fiel im August auf minus 12,8 Punkte (nicht saisonbereinigt), nach minus 12,1 im Juli. „Im Moment besteht leider wenig Hoffnung auf Besserung“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen. „Die Sorgenfalten bei den Unternehmern sind tief mit Blick auf die kommenden Monate.”

ifo selbstständige(Bild: ifo Institut)

Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Lage etwas weniger gut als im Vormonat. Die Dienstleister sind noch am zufriedensten mit den laufenden Geschäften. Die Erwartungen sind zwar etwas gestiegen, jedoch sind sie von einem großen Pessimismus geprägt. Insbesondere der Einzelhandel steht vor schweren Monaten. „Auch die Kleinstunternehmen und Soloselbständigen können sich der allgemeinen Unsicherheit nicht entziehen“, ergänzt Wohlrabe.

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Die Preispläne sind allerdings das dritte Mal in Folge gesunken, wenn auch auf hohem Niveau.

Seit August 2021 berechnet das ifo Institut den Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex für Soloselbständige und Kleinstunternehmen (weniger als 9 Mitarbeitende). Wie im Gesamtindex sind alle Sektoren abgebildet. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf dem Dienstleistungssektor. Der Index basiert auf einer Zusammenarbeit mit Jimdo, einem Anbieter von Online-Tools speziell für Soloselbstständige und kleine Unternehmen, und hat das Ziel die Sichtbarkeit der Kleinstunternehmen zu erhöhen. Neben Jimdo trägt auch der Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschlands (VGSD e.V.) zur Gewinnung neuer Teilnehmer bei.

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