Nachhaltiges Programm in Zürich

Kongressbüro Zürich Tourismus Gastgeber des ersten Green Mile Forums

Das Kongressbüro Zürich Tourismus war vom 10. bis 12. Juni 2022 gemeinsam mit dem MICE Board Gastgeber des ersten Green Mile Forums. Dabei hätten sich 55 Planner:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz selbst davon überzeugen können, dass Umweltschutz und Soziales groß geschrieben werden in Zürich, so das Kongressbüro in einer aktuellen Meldung.

Salsa-Kurs auf dem Bürkliplatz
Salsa-Kurs auf dem Bürkliplatz (Bild: Zürich Tourismus / David Biedert)

Nachhaltige Lösungen für Events seien zurzeit in aller Munde. Doch die Tourismusorganisation wolle dieses Thema nicht bloß zu Vermarktungszwecken bespielen. Stattdessen sei es ihr ein Anliegen, es zu leben und erlebbar zu machen. „Es ist uns unglaublich wichtig, dass unsere Kunden nachhaltige Programme in Zürich erleben können, um sich selbst von der Qualität zu überzeugen“, sagt Vanessa Reis, Leiterin des Kongressbüro Zürich Tourismus.

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Dabei hätten die Teilnehmenden insbesondere Angebote begeistert, deren zentraler Aspekt die Regionalität war. Zum Beispiel das lokale Menü im Restaurant Spitz und der vegane Tatar im Lux, dem öffentlich zugänglichen Restaurant vom Kongresshaus Zürich. Der Programmpunkt Zürich „by Locals“, der Aktivitäten an der Schnittstelle von Kultur, Diversität, Inklusion und sozialer Nachhaltigkeit umfasste, sei ein Event Highlight gewesen. Zur Auswahl standen ein Besuch des Flussbads Oberer Letten, ein Salsa-Kurs auf dem Bürkliplatz oder eine Stadtführung. Die Team Challenge von tabevents, bei der Zürich Tourismus nachhaltige Aufgaben eingebunden hat, begeisterte laut dem Kongressbüro die Teilnehmenden nachhaltig. Zürich Tourismus will dieses Programm daher auf seiner Nachhaltigkeitsseite aufnehmen.

Zudem vermarkte Zürich Tourismus den Nachhaltigkeitsgedanken nicht nur, sondern gehe mit gutem Beispiel voran, so das Kongressbüro. Im Bereich Mobilität konnten im Rahmen der Veranstaltung 32% an CO2-Emissionen eingespart werden, weil die Anreise mit der Bahn von der Organisation gefördert wurde. Das mit einem vegetarischen Menü CO2-Emissionen reduziert werden können, sei bereits bekannt (in diesem Fall 12%), aber die Kalkulation zeige auch, dass Dank zwei vegetarischer Menüs 33% der Kosten eingespart werden konnten. Darüber hinaus seien die nicht vermeidbaren CO2 Emissionen des Green Mile Forums via myclimate kompensiert worden.

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