Firmenjubiläum

Rückblick: 50 Jahre Data Modul AG

Die Data Modul AG, Anbieter von Display-, Touch-, Embedded-, Signage-, Monitor- sowie Panel-PC-Lösungen, feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Firmenjubiläum – im Folgenden ein Rückblick auf die Firmengeschichte.

50 Jahre Data Modul AG, Banner
50 Jahre Data Modul AG (Bild: Data Modul )

Im Jahr 1972 hat Walter Eichner das Unternehmen mit 20.000 Mark Eigenkapital gegründet und für sein damaliges Distributionsgeschäft zunächst auf elektromechanische Schalter sowie Bauteile gesetzt. Nach und nach folgten weitere Produktkategorien wie Drucker, Scanner, Kassensysteme und LCD-Displays. Gemeinsam mit Peter Hecktor, der 1976 in das Unternehmen eintrat und Mitgeschäftsführer der Data Modul wurde, habe er den Grundstein für die heutige finanzielle Stabilität gelegt. Aus dem Einzelunternehmen entwickelte sich bald ein mittelständisches Unternehmen mit einem Display-Distributionsproduktportfolio.

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Dem Börsengang 1988 folgte zunehmend die internationale Ausrichtung und Adressierung globaler Märkte. Das Produktportfolio umfasste inzwischen sowohl Displays und die zugehörige Systemperipherie als auch Elektromechanik, Quarze und den Halbleitervertrieb. Im Jahr 1994 erfolgte die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001. Die Übernahme der DATAMEGA ergänzte 1997 das vorhandene Portfolio um den Vertrieb von Druckern, Kassensystemen und Bildschirmen. Mit Gründung der Data Modul Inc. in Hauppauge, New York, folgte ein weiterer Schritt in der Internationalisierung und die damit verbundene Ausweitung auf den US-amerikanischen Markt.

Im Jahr 1998 wurde die CONRAC GmbH in Weikersheim übernommen, die zum damaligen Zeitpunkt vor allem Displaylösungen für den Digital Signage Bereich fertigte. Im Zuge dessen wurde auch das Lager an den Standort Weikersheim verlegt. In den folgenden Jahren sei es der Data Modul AG gelungen, ihr Produktportfolio im Bereich großformatiger LCD- und TFT-Displays für Industrie- und Informationsanzeigen auszubauen, um den Marktanforderungen gerecht zu werden.

2008 begann die Data Modul AG erstmals mit der Produktion eigener PCAP-Touch-Module. 2011 folgte die Implementierung des Optical Bondings in die eigenen Produktionsprozesse, welche dem Unternehmen damit neue Maßstäbe im Hinblick auf Qualität, Darstellung und Haltbarkeit der angebotenen Displays gesetzt habe. Data Modul hat in den folgenden Jahren die eigenen Bondingkompetenzen fortlaufend um weitere Bonding-Technologien ergänzt. 2012 wurde die Produktion um das LOCA-Verfahren erweitert. Nach der Inbetriebnahme mehrerer LOCA-Maschinen wurde 2016 erstmals auch das OCA-Verfahren bei Data Modul eingeführt. Im Jahr 2019 wurde das Angebot an Bonding-Verfahren um das Hybrid-Bonding, eine Kombination aus LOCA und OCA Verfahren, erweitert. Zuletzt wurde 2021 das Gel-Bonding-Verfahren implementiert und so das in-house Bonding-Leistungsspektrum der Data Modul AG ausgebaut.

In den Jahren von 1997 bis 2022 entstanden mehr als 20 Forschungs-, Produktions- und Vertriebsstandorte in Europa, Asien und den USA. Heute arbeiten weltweit rund 500 Mitarbeiter:innen an den visuellen Lösungen des Unternehmens.

„Die Geschichte der Data Modul ist geprägt von stetigem Wachstum, kontinuierlicher Weiterentwicklung und dem leidenschaftlichen Streben nach Fortschritt. Neben unseren erstklassigen Mitarbeitern gehören zu unseren Erfolgsfaktoren seit jeher unsere Innovationskraft, Flexibilität und langfristig ausgerichtete Geschäftsstrategien. Mit unserem ausgereiften Produktportfolio und Serviceleistungen sowie 50 Jahren Erfahrung in der Elektronik-Branche blicken wir zuversichtlich in eine erfolgreiche Zukunft und die weiterhin positive Entwicklung der Data Modul AG“, erklärt Dr. Florian Pesahl, CEO der Data Modul AG.

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