Der Hermann-Josef-Abs-Saal

Satis&fy belebt alte Frankfurter Eventlocation neu

 

Der Hermann-Josef-Abs-Saal, der jahrzehntelang der Deutschen Bank als Veranstaltungslocation diente und bereits seit längerem nicht mehr betrieben wird, wird im nächsten Jahr abgerissen. Der gesamte Gebäudekomplex in der Junghofstraße in Frankfurt am Main weicht einem ambitionierten Architekturkomplex des Projektentwicklers Groß & Partner.

Hermann-Josef-Abs-Saal in Frankfurt
Anna Imm Photography

Bevor es soweit ist soll der fast 500 Quadratmeter große Saal, der über eine beeindruckende Deckenhöhe von mehr als neun Meter verfügt, noch mal als Eventlocation wiederbelebt werden. Die Idee dazu hatte der Geschäftsführer der Lucille GmbH, Madjiid Djamegari. Er holte die Satis&fy AG und das Catering-Unternehmen Kofler & Kompanie mit ins Boot, um dem Saal neues Leben einzuhauchen. Djamegari selbst wird bis zum Abriss eine Bar im Foyer des Gebäudekomplexes betreiben.

In den letzten Wochen hat ein Team von Satis&fy den Abs-Saal für seine letzten Tage modernisiert und größere Umbauten vorgenommen. Der einst helle Saal wurde in tiefes Schwarz getaucht. Optisches Highlight im Raum: ein aus schwarzen Würfeln kaskadenartig zusammengesetzte Rückwand, die eine variable mediale und digitale Bespielung mit Videokunst ermöglicht. Konventionelles Licht wurde gegen LED-Lampen ausgetauscht. Die perfekte Ausleuchtung lässt den Stil der Location jetzt noch besser zur Geltung kommen.  Neu ist auch die Tonanlage. Um die Akustik in den Griff zu bekommen, wurden die Wandverkleidungen mit Akustikpanelen ergänzt und zusätzlich mit schwer entflammbaren Stoffen erneuert. Die großen Fenster im Foyer wurden mit orangener Folie abgeklebt, um zu verhindern, dass tagsüber zu viel Licht ins Innere eintritt.

Hermann-Josef-Abs-Saal in Frankfurt
Anna Imm Photography

Im September wird sich der Saal erstmals füllen, denn dann öffnet das Pop-up-Restaurant Pret a diner dort seine Türen. Die einmalige Dinner-Experience lädt im September für drei Wochen parallel zur IAA in den Räumlichkeiten zum Essen, Trinken, Verweilen, Sehen und Gesehen werden ein. Ab Oktober kann der Saal dann für Veranstaltungen unterschiedlichster Art – von der Konferenz über Ausstellungen bis hin zur Weihnachtsfeier – gemietet werden, so lange bis er abgerissen wird. Das wird aller Voraussicht nach nicht vor April nächsten Jahres sein.

 

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