Motto #forabetter2022

Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen auf Events

Unter dem Motto #forabetter2022 hat der Verein Act Aware e.V. eine Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen auf Großveranstaltungen gestartet. Die Umfrage findet im Rahmen des durch die Antidiskriminierungsstelle des Bundes geförderten Projekts „Act Aware. Act Now.“ statt. Ziel dessen ist es, Diskriminierungen auf (Groß-) Veranstaltungen zu minimieren.

Act Aware e.V.

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Act Aware e.V. versteht sich dabei als Initiator. Nur gemeinsam könnten zukünftige Veranstaltungen zu einem sichereren Ort gemacht werden, heißt es dazu seitens des Vereins. Dafür brauche man Veranstalter und veranstaltungsnahe Organisationen, weil sie in einem engen Kontakt zu Besucher:innen und Teilnehmer:innen stehen.

In einem ersten Schritt soll nun zunächst in einer repräsentativen Studie durch eine bundesweite Besucher:innen Umfrage ermittelt werden, welche Diskriminierungen, Benachteiligungen und Grenzüberschreitungen auf (Groß-)Veranstaltungen in Deutschland erlebt werden und welche Konsequenzen für die Veranstaltenden daraus entstehen.

Dadurch sollen Missstände im Veranstaltungskontext sichtbar gemacht und genau definiert werden. In einem abschließenden Report werden die Ergebnisse gebündelt und öffentlich zur Verfügung gestellt. So sollen Branchen-Akteure zukünftig Ressourcen sparen und gezielt gegen Diskriminierung vorgehen.

Zielgruppe der Umfrage sind alle Personen, die in den letzten sechs Jahren an Events über 5.000 Besucher:innen teilgenommen haben. Die Umfrage läuft noch bis Mitte Februar.

>> Hier geht es zur Umfrage: ww3.unipark.de/uc/diskriminierungaufevents/

Der Verein Act Aware e.V.

Im September 2020 entstanden, steht der Verein für mehr Awareness auf Veranstaltungen — in Theorie und Praxis. Durch den breiten Erfahrungsschatz der Mitglieder können akademische Ansätze mit praktischen Erfahrungen verbunden werden. Zu den Gründer:innen zählen die Kulturmanagerin Lena Ingwersen, der Psychologe Dr. Daniel Brunsch, die Projektmanagerin Sarah Bergmann, die Kulturwissenschaftlerin Teresa Hähn, der Sicherheitsmanager Jan Benz, die Psychologin Dr. Laura Künzer und der Eventmanager Mischa Karafiat.

Die Ergebnisse der Umfrage werden in einem abschließenden Report zusammengetragen und veröffentlicht. Die Auswertungen über die aktuelle Bedarfslage bilden den Grundstein für eine angestrebte Zusammenarbeit mit Veranstaltern und Initiativen. So können Gespräche über die Umsetzung von nachhaltigen Awarenessmaßnahmen noch vor dem Wiederbeginn der Festivalsaison angestoßen werden. Parallel erarbeitet Act Aware Handreichungen und Seminare, um Veranstaltende bei der Entwicklung eigener Awarenesskonzepte zu begleiten. Münden soll das Projekt in einem Netzwerk, welches Veranstalter:innen, Initiativen und Expert:innen miteinander verknüpft.

Ziel ist es, Wissen zu bündeln, gemeinsame Leitlinien zu entwickeln und darüber hinaus einen gesellschaftlichen Transformationsprozess anzustoßen, der einen positiven Einfluss auf ein besseres Miteinander bei Events hat.

>> Hier geht es zur Umfrage: ww3.unipark.de/uc/diskriminierungaufevents/

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