Neue Aufgaben zu Krisenzeiten

Uniplan baut Impfzentren in Hürth & Köln

Der zuständige Landrat im Rhein-Erft-Kreis hat die international tätige Agentur für Markenerlebnisse mit der Planung und dem Bau des Zentrums in einem ehemaligen Hürther Supermarkt beauftragt. Künftig sollen hier bis zu 1.500 Menschen pro Tag gegen das Corona-Virus geimpft werden.

Impfzentrum_Uniplan(Bild: Uniplan GmbH & Co. KG)

Die baulichen Konzepte müssen neben gesicherten Check-In-/Check-Out-Bereichen ausreichend Warte-, Behandlungs- und Beobachtungsflächen anbieten. Dabei gehen die Impflinge nach dem Einchecken in den Warte- und Aufklärungsbereich. Erst nach dem Aufklärungsgespräch geht es weiter in die sogenannten Impfstraßen und dann in den Beobachtungsbereich, wo die Geimpften noch einen Moment warten müssen, bevor sie wieder Auschecken. Rüdiger Maeßen, CEO Europe Uniplan: „Wir freuen uns, dass wir mit unserer Erfahrung in der Steuerung von Menschenströmen einen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten können. Die räumliche Nähe zu unserem Fertigungszentrum in Kerpen hat sicher auch dazu beigetragen, die Einrichtung des Zentrums so schnell umzusetzen.“

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Aktuell beschäftigt sich die Kölner Brand Experience Agentur mit einer Reihe vergleichbarer Projekte und ähnlicher Anfragen. Nahezu parallel mit dem Projekt in Hürth war auch mit dem Bau eines Impfzentrums in Köln begonnen worden. Auf dem Gelände der Kölnmesse wurde ein Impfzentrum für bis zu 5.000 Menschen täglich errichtet.

„Wir sind groß, flexibel, können mit engen Zeitplänen gut umgehen und beherrschen Logistik“, sagt Agenturchef Maeßen und vermutet, dass diese Fähigkeiten als Kriterien bei der Auswahl der besten Partner eine große Rolle spielen. Lange Planungs- und Bauzeiten könne man sich eben nicht leisten, wenn man mit dem Impfen schnell beginnen wolle.

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