Videosicherheit: Leitfäden und Webinare zu NIS-2 und CER
von Redaktion,
Mit NIS-2 und der CER-Richtlinie steigen die Anforderungen an die Sicherheit kritischer Infrastrukturen und wichtiger Einrichtungen. Das betrifft auch die Videosicherheitstechnik. Mit seiner Initiative „Act Now“ bietet Dallmeier Betreibern dazu Praxisleitfäden, Webinare und Beratung an.
(Bild: Dallmeier electronic )
Betreiber müssen laut Dallmeier nicht nur physische Gefahren beherrschen. Sie müssen auch Cyberrisiken, Lieferketten und die Verfügbarkeit ihrer Systeme berücksichtigen. Der Hersteller unterscheidet dabei drei Dimensionen der Resilienz. Die physische Resilienz soll durch leistungsfähige Videosicherheit entstehen. Für die Cyber-Resilienz setzt Dallmeier auf „Security by Design“ und ein nach ISO 27001 zertifiziertes Informationssicherheitsmanagement. Die geopolitische Resilienz soll durch Fertigung „Made in Germany“ und eine sichere Lieferkette gewährleistet werden.
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„Wir verkaufen nicht nur Kameras – wir unterstützen unsere Kunden dabei, gesetzliche Vorschriften einzuhalten und ganzheitliche Resilienz zu erreichen“, betont Jürgen Seiler, Head of Business Development bei Dallmeier.
Regulierung für Videosysteme
Wie direkt Videotechnik von den Vorgaben betroffen ist, zeigen laut Dallmeier die EU-Leitlinien zur CER-Richtlinie vom Juli 2026. Darin nennt die Kontrollmaßnahme C30 konkrete Anforderungen an Videosysteme. Dazu gehören die Echtzeitüberwachung kritischer Bereiche, die kontinuierliche Aufzeichnung sicherheitsrelevanter Zonen und eine zuverlässige Zeitsynchronisation über alle Überwachungssysteme hinweg.
Gefordert sind außerdem regelmäßige Prüfungen des Aufzeichnungsstatus und definierte Aufbewahrungsfristen. Hinzu kommen Vorgaben zu Systemverfügbarkeit, Notstromversorgung und forensischer Verwertbarkeit der Aufzeichnungen.
Webinare auf Englisch und Deutsch
Für einen kompakten Einstieg stellt Dallmeier zwei Webinar-Aufzeichnungen bereit. Das englischsprachige Webinar „Securing the Weakest Link: Supply Chain Risk in Video Surveillance under NIS-2 & CER“ mit Jürgen Seiler behandelt vor allem Risiken in der Lieferkette. Es gibt außerdem einen Überblick über den europäischen Rechtsrahmen und die drei Dimensionen der Resilienz.
Das deutschsprachige Webinar dauert rund 20 Minuten und konzentriert sich auf NIS-2. Es geht unter anderem um die Anforderungen an KRITIS-Betreiber sowie an kritische und wichtige Einrichtungen. Weitere Themen sind die Rolle von Videosystemen in der NIS-2-Risikoanalyse und eine nachprüfbare, auditfähige Videosicherheit.
Leitfäden, Webinar-Aufzeichnungen und einen Kontakt für projektbezogene Gespräche gibt es auf der Act-Now-Webseite.