26 Auszubildende von Neumann & Müller Veranstaltungstechnik planten das Festival Rockaue in Bonn

Auszubildende von Neumann & Müller organisieren Rockaue-Premiere

41 Bands und Solokünstler begeisterten 20.000 Besucher bei der „Rockaue“-Premiere in Bonn. 26 N&M-Azubis trugen zum Erfolg des Festivals bei – sie hatten die technischen Voraussetzungen in den Bereichen Ton, Licht und Rigging geschaffen. 

2014
Für das Rockaue-Festival in Bonn waren 26 Auszubildende von Neumann & Müller Veranstaltungstechnik tatkräftig im Einsatz. 

Das Gelände der Bonner Rheinauen hat eine lange Tradition als Festival-Ort. Viele Jahre fand hier die „R(h)einkultur“ statt, bis diese 2011 eingestellt wurde. Mit großen Erwartungen schauten Musikfans somit auf die Pläne der Initiatoren für das erste „Rockaue“-Festival, das nach über einjähriger Vorbereitung am 11. Juli Premiere feierte.

Auch wenn sich das alte Motto „umsonst und draußen“ hinsichtlich maximal 15 Euro für das Ticket in einem Punkt nicht mehr realisieren ließ, herrschten mit fast 35 Grad im Schatten andererseits beste Festival-Voraussetzungen. Erstklassig auch das Line-up: Jennifer Rostock, Schandmaul, Maxim, Freedom Call waren die Headliner auf der „Rock’n Heavy-“ sowie der „Main“-Stage, Chartstürmer Felix Jaehn auf der „Electronic“-Stage – insgesamt 41 Bands und Solokünstler begeisterten die rund 20.000 Besucher.

Beste Bedingungen für Performance der Künstler schufen in der Woche vor dem Veranstaltungstag unter anderen 26 Auszubildende von Neumann & Müller Veranstaltungstechnik. Die angehenden Fachkräfte für Veranstaltungstechnik und Lagerlogistik – sie kamen aus den Niederlassungen Berlin, Dresden, Düsseldorf, München und Stuttgart – hatten sich im Rahmen eines ausbildungsbegleitenden Workshops zu Teams zusammengeschlossen, um dieses konkrete Projekt eigenständig zu realisieren.

Ihre Aufgaben: Die Materiallogistik, die technische Planung sowie vor Ort in Bonn die Umsetzung von Bühnenbau und Rigging für die „Rock´n´Heavy“- und „Main“-Stage, inklusive deren Ausstattung mit Audio und Licht. Ob erstes oder drittes Ausbildungsjahr – „wir durften uns gleich zu Beginn einen Arbeitsbereich wünschen, in dem wir tätig werden wollten“, blickt Marius März aus Düsseldorf zurück.

„Für die jeweiligen Gewerke pro Bühne wurden zuständige N&M-Niederlassungen und je ein Technischer Leiter bestimmt, der mit seinen Azubi-Kollegen und einem Projektleiter die Vorplanung erarbeitete.“ In Telefonkonferenzen und per Mails stimmten sich die Workshop-Teams seit Planungsstart im Mai untereinander ab; während des Aufbaus in den Rheinauen wiederum standen je Gewerk und Bühne zwei N&M-Techniker mit Rat und Tat an ihrer Seite.

Dass das Projekt durchaus echte Profi-Ausmaße annimmt, wurde den Azubis an einigen Stellen schnell klar: Wenn auf einem Festivalgelände Künstler parallel auftreten, müssen die Audiosysteme entsprechend ausgerichtet sein. „Deshalb simulierten wir im Vorfeld die Bühnensituationen und führten auch die notwendigen Berechnungen durch“, so Lisa Mansius aus Dresden. „Gleichzeitig galt es, zum Schutz der Anwohner eine festgelegte Lautstärke nicht zu überschreiten.“

Nicht zuletzt sind die Rheinauen ein Landschaftsschutzgebiet, so dass beim Auf- und Abbau bestimmte Auflagen zu erfüllen sind und der Park nicht über die Maße in Mitleidenschaft gezogen wird. Das Bonner Projekt war nicht das erste, das von Azubis des Unternehmens als ausbildungsergänzende Maßnahme umgesetzt wird. Bei „N&M rockt“ auf dem Gelände der Münchner Niederlassung machten Jahrgänge zuvor schon ihre oftmals ersten Festival-Erfahrungen.

„Allerdings spielte ‚Rockaue’ in einer ganz anderen Größenliga“, sagt Lisa Mansius. Die Anforderungen hier seien viel komplexer gewesen, allein aufgrund der durchgängigen Abstimmung mit dem Kunden – dem Festivalveranstalter – und den Profikünstlern. Und wie es bei vielen Großveranstaltungen später wahrscheinlich auch geschehen wird, mussten die jungen Kolleginnen und Kollegen den Unwägbarkeiten in ihrem Job entgegenblicken – zum Beispiel, dass der Aufbau der Bühnen länger benötigt als kalkuliert und die Bauabnahme über die Maße zeitlich zu Buche schlägt.

„Natürlich wurden wir da ein bisschen nervös; schließlich sollte ja mit ausreichend Vorlauf zum Festival-Beginn alles perfekt fertig sein“, gesteht Marius März ein.Als die angehenden Techniker pünktlich um 12 Uhr die Scheinwerfer anschalteten und die Mikrofone öffneten, wich die Anspannung – und sie konnten sich mit den vielen Menschen im Publikum auf die Musik der Künstler und über einen absolut gelungenen Festivaltag freuen.

Die „Lokalzeit Bonn“ des Westdeutschen Rundfunks zeigt in einer TV-Reportage die Arbeit der N&M-Azubis in den Rheinauen – abzurufen über die Mediathek des WDR und direkt unter: tinyurl.com/odoqwoq

Das könnte Sie auch interessieren: