Für die Arenatour von Sebastian Fitzek fertigte die Mott Mobile Systeme GmbH & Co. KG in Tauberbischofsheim eine zwölfeckige Center Stage mitten im Publikum
(Bild: Thomas Klein)
Für die Produktion entstand eine zwölfeckige Center Stage mitten im Publikum. Die Konstruktion umfasst zwei innenliegende Treppen zu einem zentralen Riser mit Drehscheibe sowie ein um 360 Grad drehbares Podest.
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Eine besondere Anforderung bestand in der Logistik während der Tour. Die Bühne sollte nicht erst vollständig an ihrer endgültigen Position montiert werden. Einzelne Bereiche wurden deshalb so ausgeführt, dass sie vormontiert und anschließend auf Rollen an ihre Position bewegt werden konnten.
(Bild: Thomas Klein)
Zum Einsatz kamen Praktikus-Light-Podeste in Verbindung mit rollbaren Justo-Gerüstfüßen. Die komplette Bühnenkonstruktion konnte dadurch je nach Spielort in rund zwei Stunden aufgebaut und mit zwei bis drei Personen bewegt werden. Die Tour führte durch 15 Städte und erreichte insgesamt mehr als 160.000 Besucher. Für jede Veranstaltungsstätte wurde zudem ein Statiknachweis erstellt.
Ein wesentlicher Teil der Entwicklung und Fertigung findet am Unternehmensstandort in Tauberbischofsheim statt. Mit einem externen Partner erstellte Mott Mobile Systeme darüber ein Firmenportrait mit Einblicken in die Fertigung vor Ort. Sie begleitet verschiedene Stationen innerhalb der Fertigung bei Mott. Ausgangsmaterialien werden zunächst für das jeweilige Projekt vorbereitet und bearbeitet. Es folgen unter anderem die Aluminiumbearbeitung, Montage und abschließende Konfektionierung der Bühnenelemente. Vertrieb, Konstruktion und Produktion arbeiteten dabei eng zusammen – insbesondere dann, wenn Standardkomponenten um projektspezifische Lösungen ergänzt werden müssen. Dadurch entstünden neben klassischen Bühnenflächen auch Sonderformen und Konstruktionen, die an unterschiedliche Höhen oder besondere räumliche Gegebenheiten angepasst werden können.
(Bild: Mott)
Von der technischen Ausarbeitung bis zur fertigen Lösung wurde die genannte Rundbühne innerhalb von drei Wochen realisiert. Kurze Wege zwischen Konstruktion und Fertigung spielten dabei eine wichtige Rolle. Anpassungen konnten direkt mit den jeweiligen Fachbereichen abgestimmt und anschließend in der Produktion umgesetzt werden.
Neben Konstruktion und Fertigung spiele auch das Thema Leichtbau eine Rolle: Gerade bei mobilen Systemen habe das Gewicht der einzelnen Komponenten unmittelbare Auswirkungen auf Transport, Handling sowie Auf- und Abbau. „Ergonomie am Arbeitsplatz ist auch dort ein großes Thema, weil die Teile sehr schwer sein können. Mit unserer Leichtbauweise möchten wir erreichen, dass sich die Elemente möglichst einfach handhaben lassen“, erklärt Martin Respondek, Leitung Vertrieb DACH & Marketing bei Mott Mobile Systeme.
Der modulare Aufbau ermögliche zudem, vorhandene Bühnenelemente für unterschiedliche Anwendungen einzusetzen. Aus den einzelnen Podesten könnten beispielsweise klassische Bühnenflächen, individuelle Sonderformen oder auch Zuschauertribünen entstehen. Ein weiterer Teil der Dokumentation, die auf dem Kanal der Welt der Wunder Sendebetrieb GmbH erschien, widmet sich dem Energie- und Ressourceneinsatz in der Metallverarbeitung. Mott setze am Standort Tauberbischofsheim unter anderem auf eine Hackschnitzelheizung, ein Blockheizkraftwerk sowie eine angepasste Pulverbeschichtungsanlage. „Wir haben eine ganze Bandbreite von Maßnahmen in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht, um den CO₂-Ausstoß zu reduzieren“, sagt Jürgen Junker, Geschäftsführer von Mott Mobile Systeme.
Auf der leat con 26 ist das Team von Mott in Halle A1 anzutreffen!