Immersive Attraktion

Holovis bespielt Kuppel in Portsmouth mit Panasonic-Projektoren

Im Areal Gunwharf Quays in Portsmouth hat Holovis eine begehbare Projektionskuppel für saisonale Familienshows aufgebaut. Sechs Laserprojektoren von Panasonic erzeugen ein durchgehendes Bild auf der gekrümmten Innenfläche. Dazu kommen Live-Darsteller und ein Soundsystem von KV2 Audio.

(Bild: Holovis)

Holovis realisierte die Installation im Rahmen seines ApolloDomes-Konzepts gemeinsam mit Landsec. Anders als bei VR-Brillen oder persönlichen Bildschirmen erleben Familien und Gruppen die Inhalte in der Kuppel gemeinsam. Gezeigt wurden unter anderem Weihnachtsproduktionen und Halloween-Shows. Ziel war laut Holovis, Familien einen zusätzlichen Grund für einen Besuch in Gunwharf Quays zu geben, ohne die Kuppel selbst als Verkaufsfläche zu nutzen.

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„Wir sehen eine echte Nachfrage nach Erlebnissen“, erläutert Matt Dobbs, Business Development Manager bei Holovis. Es gehe darum, Menschen wieder Gründe zu geben, mit Freunden und Familie Zeit an solchen Orten zu verbringen.

Holovis entwickelte dafür eine großformatige geodätische Kuppel. Sie soll eine vollständig umhüllende Projektion ermöglichen und sich zugleich temporär oder semipermanent aufbauen lassen. Die Shows kombinieren Projektion, Live-Darsteller, Erzählung und Sounddesign und liegen damit näher am immersiven Theater als an klassischer Digital Signage. „Wer ein verbindendes Familienerlebnis will, setzt niemandem eine Brille auf“, betont Dobbs.

Sechs 3-Chip-DLP-Laserprojektoren

Zum Einsatz kommen sechs Panasonic PT-RZ24K. Das sind 3-Chip-DLP-Laserprojektoren mit 20.000 Lumen und WUXGA-Auflösung. Für ein nahtloses Bild auf der gekrümmten Fläche sind präzise Ausrichtung, Geometriekorrektur und Edge Blending nötig.

Laut Holovis trägt auch das Content-Design dazu bei: Statt großer einfarbiger Flächen, die Übergänge sichtbar machen könnten, arbeitet das Kreativteam mit Texturen und Bewegung. „Wenn man die Inhalte richtig gestaltet, verschwindet die Technik“, erläutert Alex Kunawicz, Head of Marketing bei Holovis.

Orangefarbene geodätische Kuppel mit schwarzem Kürbisgesicht vor Hochhäusern. Davor stehen Bauzaunbanner mit der Aufschrift „Pumpkinville – Live Immersive Spectacular“.
Die geodätische Kuppel von Holovis in Gunwharf Quays, hier im Halloween-Look für die Show „Pumpkinville“ (Bild: Holovis)

Da die Anlage den ganzen Tag läuft, war die Betriebssicherheit entscheidend. Laut Panasonic soll die Multi-Laser-Drive-Engine mit Failover-Schaltung den Helligkeitsverlust beim Ausfall einzelner Laserdioden begrenzen. Eine Backup-Input-Funktion schaltet bei Signalausfall automatisch auf eine zweite Quelle um. Der versiegelte optische Block und die Flüssigkeitskühlung sollen bis zu 20.000 Stunden wartungsfreien Betrieb ermöglichen. Das kompakte Gehäuse erleichterte nach Angaben von Holovis zudem die unauffällige Integration in die Kuppel.

Auch die Beschallung sollte im begrenzten Raum möglichst unsichtbar bleiben. Ausgewählt wurden Systeme von KV2 Audio mit CS6-Tops, ESD-1.15-Subwoofern und ESD-6-Surround-Lautsprechern. „Man könnte sich fragen, wo die Lautsprecher sind“, ergänzt Tom Weldon, Director bei KV2 Audio. Das Ziel sei immer dasselbe: Wenn alles richtig gemacht sei, bemerke das Publikum die Technik gar nicht.

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