Spatial Audio

Immersive Audio im Nightclub: The Breakbeat setzt auf L-Acoustics DJ und L-ISA

Im kalifornischen Chico hat mit The Breakbeat ein Veranstaltungsort eröffnet, der neue Maßstäbe in der immersiven Beschallung von Clubs und Performance-Spaces setzen will. Das Venue ist die erste Location in Nord- und Südamerika, die L-Acoustics DJ in Kombination mit einem vollständigen L-ISA Immersive-Hyperreal-Sound-System betreibt.

Eine Handvoll Menschen vor dem DJ-Pult(Bild: L'Acoustics)

Gegründet von Azariah „Z” Reynolds, entstand The Breakbeat in einem ehemaligen Brillengeschäft in der Innenstadt von Chico – ein kompakter Raum, der für einen hybriden Kunst-, Performance- und Clubbetrieb mit dem Schwerpunkt räumliche Audio-Erlebnisse umgebaut wurde. Für Planung und Installation zeichnet Brown Note Productions (Denver) verantwortlich, ein L-Acoustics Certified Provider.

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L-Acoustics DJ: Stereo wird räumlich

L-Acoustics DJ ist dem Hersteller zufolge das erste vollständige System, das herkömmliche Stereo-DJ-Setups in immersive Spatial-Audio-Erlebnisse verwandelt. Die proprietäre Source-Separate-Technologie nutze Machine Learning mit geringer Latenz, um Stereo-Tracks in Echtzeit in einzelne Stems aufzuteilen. Diese sollen sich während der Performance räumlich im Raum positionieren und bewegen lassen – ohne in den bestehenden Workflow des DJs einzugreifen. Das System ist seit Anfang 2026 lieferbar.

Die Anlage in The Breakbeat basiert auf einer 12.1.4-Surround-Konfiguration: Ein Ring aus zwölf L-Acoustics X8i als Surrounds, vier X6i als Overhead-Lautsprecher sowie drei Syva Sub in horizontaler Anordnung hinter der Bühne für den Tieftonbereich. Als Verstärker kommen LA7.16i Amplified Controller für Surrounds und Subwoofer sowie LA2Xi für die Overheads zum Einsatz. Angesteuert wird das System über Pioneer-DJ-Equipment, sodass Gastkünstler ohne zusätzlichen Einrichtungsaufwand spielen können.

Immersive Sound für alle Formate

Neben DJ-Sets profitieren auch Live-Musiker von der L-ISA-Infrastruktur. Reynolds hatte von Beginn an das Ziel, einen Veranstaltungsort zu schaffen, der für jede Art von Künstler funktioniert. Die bisherigen Veranstaltungen – von Folk- und Americana-Acts bis hin zu elektronischer Musik – bestätigen das Konzept offenbar. „The Breakbeat gibt einem das Gefühl, vollständig vom Sound umgeben zu sein”, beschreibt Reynolds die Wirkung. Publikumsmitglieder hätten gefragt, ob unter dem Boden Lautsprecher verbaut seien oder ob Vibrationstechnik eingesetzt werde – tatsächlich sei es allein das Ergebnis der Subwoofer-Aufstellung gewesen.

Matt Bauer, Account Manager bei Brown Note Productions, fasst das Projekt zusammen: „Ich glaube nicht, dass es einen anderen Raum wie The Breakbeat gibt. Alles arbeitet zusammen, um ihn sowohl praktisch als auch außergewöhnlich zu machen.”

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