AV over IP

Lightware Taurus TPN verbindet SDI, USB und AVoIP für NürnbergMesse

Die NürnbergMesse setzt für ihre AV-Infrastruktur auf den Lightware Taurus TPN – eine zentrale Plattform, die SDI-Broadcast-Signale, USB-Konferenztechnik und AV-over-IP-Verteilung in einem System zusammenführt. Die Lösung ist seit rund neun Monaten im täglichen Betrieb und soll latenzarme Signalübertragung mit der Zuverlässigkeit klassischer Broadcast-Technik verbinden.

(Bild: Lightware Visual Engineering)

Moderne Messe- und Veranstaltungshäuser stehen vor der Herausforderung, traditionelle Konferenztechnik, professionelle Broadcast-Workflows und IP-basierte AV-Distribution zu einem konsistenten System zu vereinen.

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Bei der NürnbergMesse war die Anforderung konkret so: Kamerasignale professioneller Broadcast-Crews über SDI, Präsentationssignale von Laptops sowie Videokonferenzsysteme sollten ohne merkliche Verzögerung und mit ausfallsicherer Redundanz zusammenarbeiten.

Broadcast trifft IT

Das zentrale Nutzungsszenario: Ein Referent schließt seinen Laptop am Rednerpult an und startet unmittelbar eine Videokonferenz – die professionellen SDI-Kameras im Raum erscheinen dabei als gewöhnliche USB-Webcams. Technisch bedeutet das, dass SDI-Signale zunächst konvertiert, dann über das Netzwerk übertragen und schließlich als USB-2.0-Signal bereitgestellt werden. Gleichzeitig wird das Laptop-Signal in den Kontrollraum zurückgeleitet und von dort auf Projektoren und Displays im Raum verteilt.

Der Taurus TPN bündelt diese Signalwege auf einer einzigen Plattform. Entscheidend ist laut Lightware die nahezu unkomprimierte AV-over-IP-Übertragung, die die Latenz minimiert und den Einsatz bei Live-Produktionen ermöglicht. Mehrere Ausgänge pro Gerät erlauben parallele Signalpfade: Während ein Ausgang das AV-over-IP-Signal verarbeitet, steht ein weiterer für das SDI-Redundanzsystem zur Verfügung.

Stabiler Betrieb

Seit der Installation vor neun Monaten wurden laut Lightware weder Ausfälle noch Fehler gemeldet. Das eingeplante Redundanzsystem musste bislang nicht aktiviert werden. Für die Anwender bedeutet das eine reibungslose Nutzungserfahrung, bei der die Technik im Hintergrund bleibt.

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