Lichttechnik von GLP

MTV Video Music Awards mit GLP JDC1

Kreativer Kopf der gesamten Produktion der 36. Auflage des MTV VMA war in diesem Jahr Ric Lipson von Stufish, als Lichtdesigner agierte erneut Bob Barnhart von 22 Degrees, das technische Inventar lieferte auch in diesem Jahr das Team von PRG, die in diesem Jahr unter anderem auf die neuen JDC1 von GLP setzten.

Bühnenimpression 36. MTV VMA
GLP

Ric und Bob hatten für dieses Jahr ein hohes Ziel vor Augen: „Wir wollten den Gästen etwas bieten, was sie so bisher noch nicht in dieser Location gesehen hatten.“ Insgesamt über vier Kilometer RGBW LED-Strips (als optischer “Kitt” zwischen den Bühnen), fast 200 der neuen GLP JDC1, 42 Impression X4 Bar 20, 12 Impression X4 Bar 10 und rund 50 GT-1 Hybriden kamen zum Einsatz. Die JDC1 Strobes waren dabei praktisch immer im Bild. „Wir haben einige davon in den Trussbögen rechts und links der Bühne und des Auditoriums installiert, weitere JDC1 waren direkt über den Bühnen angebracht und jede Menge davon waren zusätzlich im Hintergrund installiert“ erklärt Bob weiter. „Im Kamerabild geben diese Backlights fantastische Effekte ab, alles glitzert im Gegenlicht.“

Ebenso besonders an den JDC1 ist der Tilt. „Soweit ich weiß, gibt es das bei keiner anderen Lampe in der Art. Es ist einfach ein cooles Feature, um die Aufmerksamkeit des Publikums ganz gezielt auf verschiedene Bereiche zu lenken. Ein herkömmliches Strobe flasht nur, aber zusammen mit den Moves wirkt der Effekt echt hypnotisch. Besonders, wenn du jede Menge davon einsetzt, zum Beispiel bei einer kompletten Rückwand oder als Floorlights unter einer durchsichtigen Szenenfläche“, sinniert Bob Barnhart.

Bühnenimpressionen 36. MTV VMA
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Auch von der Möglichkeit, das JDC1 als Blinder und Washer zu nutzen, macht Travis Hagenbuch bei der Awardshow intensiven Gebrauch. Natürlich zieht er auch den Vergleich zum herkömmlichen Strobe mit einer Entladungslampe. „Da ist das JDC1 einfach unerreicht. Zunächst meint man, man würde den klassischen Look einer Entladungslampe vermissen – aber dann schaust du dir die Strobesektion an und bist im wahrsten Sinne des Worts geflasht. Das JDC1 holt dieses Flair der alten Strobes zurück in die Moderne – und du hast alle Farben in der Hand und musst dich nicht um die ganzen anderen Probleme kümmern, mit denen man sich bei konventionellen Strobes herumschlagen musste. Dazu kommen dann noch all die Features, die es bei einem klassischen Strobe einfach nie gab. Das ist genau die Kombi, die du für eine angesagte Lichtshow brauchst“, zeigt er sich überzeugt.

„Es ist faszinierend, wie schnell man mit den JDC1 zu einem Ergebnis kommt. Die Makros machen dir die Programmierung super einfach“, ergänzen Patrick Boozer und Peter Radice, die große Teile der Programmierung auf der ETC Eos T1 übernommen hatten.

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