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Studio Berlin setzt in Ü-Wagen Ü10 auf Apantac KVM over IP System

Studio Berlin hat einen neuen 24 Kamera UHD/HDR Ü-Wagen in Betrieb genommen wurde. Das Fahrzeug besteche nicht nur durch großzügige Raumplanung und Design. Auch in Bezug auf Produktions-Workflows, gerade in Hinblick auf UHD/HDR Produktionen, seien im Ü10 viele Innovationen eingeflossen, die auf die langjährige Erfahrung von Studio Berlin in diesem Bereich zurückzuführen seien.

Blick in den Ü-Wagen(Bild: Broadcast Solutions)

Zusammen mit Broadcast Solutions möchte der deutsche Produktionsdienstleister neue Wege bei der Trennung von Technik und Produktion gehen. So sind alle Racks mit der Hardware nicht im Ü-Wagen verbaut, sondern wurden in das Rüstfahrzeug ausgelagert, ein bis dato einmaliger Ansatz. Auch im Bereich KVM setzt Studio Berlin und Broadcast Solutions auf Innovation und implementierte das KVM over IP System von Apantac. Broadcast Solutions Produkte & Service, das Tochterunternehmen von Broadcast Solutions ist deutschlandweiter Vertrieb für die KVM- und Multiviewer Lösungen von Apantac und betreute zusammen mit dem Broadcast Solutions Projektteam die Implementierung.

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Studio Berlin legte im Ü-Wagen Wert auf die Flexibilität der Arbeitsplätze und der Regieräume. Der Ü10 verfügt über 26 Arbeitsplätze und insgesamt wurden über das Apantac KVM over IP System 39 Rechner und 25 User-Workstations angebunden.

Matthias Alexandru, Technischer Leiter, Studio Berlin, kommentiert: „Das Apantac KVM over IP-System ist noch relativ neu für uns. Aber die Flexibilität, der Funktionsumfang und die Skalierbarkeit haben uns sofort überzeugt. Die unterschiedlichen Produktionen mit und die daraus entstehenden Workflows im Ü10 machen eine hohe Flexibilität des Ü-Wagens notwendig. Das KVM-System von Apantac liefert uns hier enormen Spielraum und die Konfiguration ist einfach und schnell zu bewerkstelligen.“

Blick in den Ü-Wagen(Bild: Broadcast Solutions)

Apantac KVM over IP Systeme arbeiten nicht auf Basis einer Matrix mit definierten Ein- und Ausgängen, sondern – da auf IP basierend – über einen Netzwerkswitch, der Rechnermodule bzw. Arbeitsplatzmodule als Sender und Empfänger definiert und miteinander verbindet. Da das System IP basiert ist, werden die die verschiedenen Signalformate der Ein- bzw. Ausgabegeräte in den Extendern umgewandelt und sind dann im System überall verfügbar. Apantac KVM over IP Lösungen unterstützen die Weiterleitung bzw. das Umschalten von Video, Tastatur und Maus (HID), USB 2.0, Audio (analog / embedded), RS-232 und IR. Die Bildverarbeitungsqualität seiausgezeichnet, auch bei der Wiedergabe von Vollbildvideos mit voller Bildrate, wobei eine Latenz von unter 17 ms erreicht wird.

Die „Sender“ wie auch die „Empfänger“ arbeiten mit Video over IP und bieten umfangreiche Konnektionsmöglichkeiten (DVI, HDMI, VGA) und Formate. Es sind mehrere HD- und 4K-Modelle erhältlich (eigenständige Sender und Empfänger), einige mit POE-Unterstützung, mit Magnetfuß zur einfachen Installation, z. B. für Empfänger in Konsolen, oder Transmitterkarten (bis zu 10 in einem 2RU openGear-Chassis), die alle miteinander kompatibel sind.

Die Umschaltzeit zwischen Computern beträgt nur zwei Sekunden. In kleinen Installationen können die KVM over IP Tx and Rx (Transmitter und Receiver) Einheiten via Point-to-Point verbunden werden. Für den Studio Berlin Ü10 sind die Module an zwei Switche angeschlossen, welche räumlich getrennt im Ü-Wagen und Rüstwagen, über vier redundante 10G Trunks verbunden sind. Zusätzlich zu den KVM Funktionalitäten lassen sich über die KVM over IP Systeme von Apantac auch Monitor Walls und Multiviewer erstellen.

Blick in den Ü-Wagen(Bild: Broadcast Solutions)

„Mit seinem einzigartigen Ansatz stellt dieses Projekt eine exzellente Weiterentwicklung in der mobilen Produktion und im Broadcasting dar”, kommentiert Thomas Tang, Präsident von Apantac. „Unsere KVM-over-IP-Lösungen tragen zu diesem zukunftsweisenden Modell bei und wir sind stolz darauf, Lösungen anbieten zu können, die die Agilität und Flexibilität für unsere Kunden und deren Kunden gleichermaßen verbessern.“

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