Stage Tec trauert um Karl-Heinz Quinten

Karl-Heinz Quinten
Karl-Heinz Quinten

Stage Tec, der Berliner Hersteller professioneller Audiotechnik, trauert um Karl-Heinz Quinten, einen ehemaligen Mitarbeiter, der am 09. Oktober im Alter von 61 Jahren unerwartet gestorben ist. Karl-Heinz Quinten hat von 2003 bis 2012 die Produkte von Stage Tec vertrieben. Er war ein leidenschaftlicher und erfolgreicher Verkäufer, der seine Kunden sehr persönlich und engagiert betreute. Zu seinen Kunden zählten zum Beispiel der WDR, der NDR, das Staatstheater Wiesbaden und der Saarländische Rundfunk. 

Karl-Heinz Quinten hatte bei Telefunken Nachrichtentechnik gelernt. Danach entdeckte er sein Verkaufstalent und arbeitete bis Ende 1998 im Vertrieb bei Studer. Nach einer kurzen Anstellung bei Protec, war Karl-Heinz Quinten ab Ende 1999 beim Systemintegrator BFE für Projektplanungen zuständig. 

„Karl-Heinz war mit Leib und Seele ein Verkäufer. Die Arbeit machte ihm viel Spaß und er war sehr erfolgreich;“ erinnert sich Alexander Nemes, Head of Sales bei Stage Tec. „Als Karl-Heinz 2012 aus gesundheitlichen Gründen ausscheiden musste, hat ihn das sehr getroffen. Es lag ihm nicht, untätig zu Hause zu sitzen und so hielt er immer noch Kontakt zu uns und besuchte Stage Tec auf Messen. Wir sind sehr betroffen über seinen frühen Tod und haben mit Karl-Heinz einen sehr geschätzten Kollegen und Freund verloren.“

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Hallo,
    aus meiner “Frankfurter Zeit” kenne ich Karl Heinz Quinten. Er war schon im Berufsleben und ich noch Student. Er hatte in Ingelheim am Rhein ein Wochendhäuschen und mich einige mal mitgenommen. Die “Frankfurter Zeit” war irgendwann vorbei und ich wohnte wieder in Hochdorf. Da kam von Karl Heinz Einladung 1986 (vermutlich Geburtstag – er hat am 24. Juli) mal wieder nach Ingelheim zu kommen.
    Ich sagte zu “aber dieses mal komme ich mit dem Faltboot”
    Mein Vater verlangte das ich Faltboot amtlich anmelde – falls irgendwas passieren sollte.
    So bekam Faltboot auf dem schon immer “so etwas” stand noch zu Kennzeichen MM 37 863 das ich aufpinselte.
    Mit Blick auf die Landkarte konnte ich sehen das es südlich von Ludwighafen (weisses Häus´l) bis Ingelheim etwa 100 km waren. Meine Annahme: Rhein macht in der Stunde 5 km und ich als Antrieb auch 5 km…. also könnte man in ca. 10 Stunden die Strecke packen.
    Mein Vater setze mich Samstag 7:00 Nähe weisses Häus´l ab. Wenn ich bis 10:00 die Brücke ( Frankenthal oder Worms weiß nicht mehr ) nicht erreiche gehe ich an Land und rufe zuhause an bitte abholen. Genau 10:00 war ich da !
    Wenn die Schiffe geradeaus an einem vorbei fahren haben Wellen Tendenz einem umzuwerfen. Am besten geht es wenn man auf ihr Heck zuhält – Wellen querend zu durchfahren geht am besten und macht auch Spaß (bald herausgefunden). Was ich nie herausfand: Auf welcher Schiffseite wird überholt ?
    Extremste Situation: 3 Schiffe kommen in einer Linie entgegen, kaum habe ich mich für eine Seite zum vorbeifahren entschieden schert das hinterste auf gleiche Seite aus zum überholen…
    Hatte den Eindruck Schiffe machten sich einen Spaß daraus mich zu jagen….besonders die von hinten kommenden. Faltboot war etwas leck ( vor her bekannt ) so das ich etwa alle 2 Stunden anlandete um es auszuschöpfen. Ich sah auch andere Falt- und Ruderboote – die blieben brav in Ufernähe.
    Ich aber wollte Strecke machen und fuhr in der Strommitte.
    Es war schon mach 20:00 (könnte 20:30 gewesen sein) wie ich ankam…..Strecke war 105 oder 108 km (weiß ich nicht mehr ) Am Ufer stehen „Stromkilometersteine“ so das sich Strecke gut ablesen läßt.
    Nächsten Tag nachmittags holte mich mein Vater mit Auto ab

    Das war das bewegenste Ereignis das mich mit Karl Heinz auf alle Zeit verbindet

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