Roxx bringt klassischen DWE-Charakter in die LED-Ära
von Redaktion,
Roxx hat erstmals die neuen Cluster B2 EVO und B4 EVO vorgestellt: Mit einer DWE-inspirierten Glaslinse und einem zum Patent angemeldeten Zwei-Zonen-LED-Array bilde die neue Generation der Audience-Blinder das sichtbare Erscheinungsbild klassischer Tungsten-Blinder nach – bei bis zu 80.000 Lumen, reduziertem Gewicht und voller Kompatibilität mit den anderen Modellen der Cluster-Serie.
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Das EVO-Konzept greife einen grundlegenden Aspekt des Audience-Blinder-Designs auf: Die Lichtquelle selbst sei Teil des visuellen Eindrucks. Moderne LED-Technologie könne zwar die Lichtfarbe und das Dimmverhalten von Tungsten reproduzieren, doch bei einem Audience-Blinder blicke das Publikum direkt in die Lichtquelle. Damit würden auch Linse und Glühfaden zu einem wesentlichen Bestandteil des Effekts. Bereits die bestehende Cluster-FC-Generation habe die klassische Blinder-Ästhetik aufgegriffen. Mit dem Cluster B2 EVO und dem Cluster B4 EVO gehe Roxx nun einen entscheidenden Schritt weiter: Die neue EVO-Generation sei mit dem Ziel entwickelt worden, die charakteristische Linsen- und Glühfadenästhetik einer klassischen DWE-Lampe deutlich detailgetreuer nachzubilden.
Vom Tungsten-Dimmverhalten zum sichtbaren DWE-Look
Im Zentrum des Cluster Blinder EVO stehe eine neu entwickelte, DWE-inspirierte Glaslinse in Kombination mit einem zum Patent angemeldeten Zwei-Zonen-LED-Array. Die eigens von ROXX entwickelte Glaslinse bilde die charakteristischen länglichen Strukturen einer klassischen DWE-Linse nach. Dahinter verfüge das LED-Array über einen separaten Amber-Bereich, der einen glühfadenähnlichen Kern bilde und von einer RGB+WW-Zone für kreative Farbgestaltung umgeben sei.
Die Nachbildung gehe dabei über die reine Form des Glühfadens hinaus. Ein echter Glühfaden leuchte nicht vollkommen homogen; dadurch entstünden subtile Hotspots, die insbesondere bei niedriger Intensität sowie beim Einschalten und Herunterdimmen sichtbar würden. Der EVO bilde auch diese Charakteristika gezielt nach.
„Seit Jahren versuchen Hersteller mit mehr oder weniger Erfolg, LED-Blindern das Dimmverhalten und den warmen Glow von Tungsten-Lichtquellen zu verleihen”, sagt Daniel Garcia, Managing Director von Roxx und Director of Research & Development. „Uns war das nicht mehr genug. Wir wollten deutlich näher an das Original herankommen – nicht nur darin, wie sich das Licht verhält, sondern auch bei dem, was man tatsächlich sieht, wenn man direkt in den Scheinwerfer blickt. Die Linse, der Glühfaden, die feinen Unregelmäßigkeiten im Glühbild: All das trägt dazu bei, dass man eine DWE-Lampe sofort erkennt. Genau diesen ursprünglichen Charakter wollten wir mit EVO reproduzieren. Das ist für uns ein ‚True Classic’.”
Mehr Output, weniger Gewicht, volle Flexibilität
Hinter dem klassischen Erscheinungsbild arbeite in jeder Blinder-Zelle eine 750-W-RGBA+WW-LED-Engine – gegenüber 300 W bei der bisherigen Cluster-FC-Generation. Damit erreiche der Cluster B2 EVO mit zwei Blinder-Zellen bis zu 40.000 Lumen bei 3.000 K, der Cluster B4 EVO mit vier Zellen bis zu 80.000 Lumen bei 3.000 K. Beide Modelle seien in Schutzart IP66 ausgeführt und eigneten sich damit für Indoor- wie Outdoor-Produktionen.
Mit rund 8,55 kg beim B2 EVO und 14,2 kg beim B4 EVO seien die neuen Modelle je nach Ausführung bis zu 20 Prozent leichter als die bisherige Cluster-FC-Generation. Für Touring- und Rental-Anwendungen bedeute das geringeres Transportgewicht, einfacheres Handling sowie günstigere Voraussetzungen für geflogene Konfigurationen.
Weiterentwicklung ohne Systembruch
Die EVO-Plattform sei konsequent auf Kontinuität innerhalb des bestehenden Cluster-Ökosystems ausgelegt worden und biete Kunden damit langfristige Investitionssicherheit. Vorhandene mechanische Komponenten und Zubehörteile seien kompatibel. Der Legacy Mode ermögliche den gemeinsamen Einsatz der neuen Cluster B2 EVO und B4 EVO mit bestehenden Cluster B2 FC und B4 FC in gemischten Rigs, sodass Kunden ihre vorhandenen Bestände schrittweise um die neue EVO-Generation erweitern könnten.
Auch Bedienung und Handling seien bei der neuen Generation weiterentwickelt worden. Die Cluster-EVO-Modelle verfügten über ein hochauflösendes Display, hinterleuchtete Tasten und einen integrierten Griff sowie über USB-C, NFC und Klstr-Technologie.