Videoüberwachung

Wemolo bringt KI-gestütztes Flächenmonitoring für Property Manager

Das Münchner Unternehmen Wemolo erweitert seine digitale Parkraumbewirtschaftung um ein KI-basiertes Flächenmonitoring für Handels- und Gewerbeimmobilien. Die Lösung wurde nun in den ZIA Innovationsradar 2026 aufgenommen. 360-Grad-Kameras mit KI-gestützter Bildanalyse sollen Außenflächen automatisiert auf Vandalismus, Schäden, Reinigungsbedarf oder Dienstleistereinsätze überwachen. Zielgruppe sind Property Manager, die große Immobilienportfolios aus der Ferne betreuen.

KI-Kamera überwacht Parkplatz(Bild: Wemolo)

Laut Wemolo adressiert die Lösung einen „blinden Fleck“ im Property Management. „Unsere Lösung gibt Property Managern ein Auge aus der Ferne“, erklärt Dominic Winkler, Head of Sales & Business Development Real Estate bei Wemolo. „Sie sehen, was an ihren Standorten passiert, ohne hinfahren zu müssen.“ Schäden könnten so erkannt werden, bevor sie eskalieren, während Dienstleisterleistungen überprüfbar würden.

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Die Kameras erkennen laut Unternehmen unter anderem Graffiti, Müllablagerungen, verlorene Einkaufswagen oder Glatteis und dokumentieren Ereignisse mit Bildnachweis und Zeitstempel. Auch Einsätze von Winterdienst, Reinigung oder Grünpflege sollen automatisiert erfasst werden. Aus den Beobachtungen entstehen Service-Tickets, die direkt an zuständige Dienstleister weitergeleitet werden. Die Bildauswertung erfolge lokal auf dem Gerät, Gesichter und Kennzeichen würden standardmäßig anonymisiert. Eine permanente Videoaufzeichnung finde nicht statt.

Im Pilotbetrieb läuft das System bereits bei Deutsche Investment, Saller Group und Feneberg. Als Praxisbeispiel nennt Wemolo den Rödertalpark in Großröhrsdorf bei Dresden mit rund 15.560 Quadratmetern Mietfläche und 645 Stellplätzen.

Wemolo betreibt nach eigenen Angaben europaweit rund 4.000 Parkflächen mit KI-gestützter Kennzeichenerkennung und überträgt diese Technologie nun auf das Monitoring kompletter Außenflächen. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 250 Mitarbeitende und erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von 40 Millionen Euro.

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